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Stadtentwicklung mit Hebelwirkung

Neujahrsempfangs der Stadthäger SPD Stadtentwicklung mit Hebelwirkung

Das Thema Stadtentwicklung hat im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Stadthäger SPD gestanden. Zu diesem konnte Stadtverbandsvorsitzender Jan-Philipp Beck am Sonntag im Ratskellersaal rund 200 Gäste begrüßen.

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 Jan-Philipp Beck und Merve Neumann-Tietzer (Mitte) ehren Christina Bühre.

Quelle: ssr

Stadthagen. Im laufenden Jahr werde sich der Rat intensiv mit der Stadtentwicklung befassen, kündigte Beck an. Es gelte dabei „Antworten zu finden, wie sich Stadthagen künftig auf die allgemeinen Trends, wie eine zunehmende Urbanität, die demografische Entwicklung oder die wachsenden Integrationsaufgaben vor Ort zukunftsorientiert ausrichten kann“. Besonders im Blick werde die Altstadt „als Visitenkarte von Stadthagen“ stehen, „vor der Herausforderungen und Umbrüche liegen“, führte Beck aus. Insbesondere müsse austariert werden, „wie künftig ein Nutzungsmix aus Handel, Kultur und Wohnen erfolgen kann“.

 Als Gastreferent geladen war der Bad Bentheimer SPD-Bürgermeister Volker Pannen. Dieser zeigte auf, wie es in der emsländischen Kleinstadt aus seiner Sicht gelungen ist, aus einem jahrelangen Stillstand heraus eine dynamische Stadtentwicklung in Gang zu bringen. Mit maßgebend dafür sei vor sieben Jahren die Erarbeitung eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2020“ gewesen. Als Rat und Verwaltung einer Kommune stehe man nämlich häufig in der Gefahr, „im Alltag von der Hand in den Mund zu leben“, erläuterte Pannen. Deshalb sei es von zentraler Wichtigkeit, „sich die Zeit zu nehmen, langfristige Konzepte zu erarbeiten und die Frage, ,wo wollen wir hin?‘ zu beantworten“.

 Wichtig sei es dabei, so Pannen, möglichst viele Akteure aus der Bürgerschaft zu beteiligen. In Bad Bentheim gebe es viele Arbeitsgemeinschaften etwa in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Bildung und Kultur. Das auf diese Weise gemeinsam entstandene Konzept habe „Hebelwirkung“ bei privaten Investoren ausgelöst. Innerhalb der verlässlich vorgezeichneten Entwicklungslinien seien Investoren nämlich bereit, sich zu engagieren. So seien bereits aus etlichen maroden Bauten zukunftsorientierte Projekte entstanden, zeigte Pannen auf.

 Mit der „Renaissance-Nadel“, die während des SPD-Neujahrsempfangs traditionell für besonderes ehrenamtliches Engagement verliehen wird, wurde in diesem Jahr die Gästeführerin Christina Bühre ausgezeichnet. Bühre führt nach den Worten der Laudatorin Merve Neumann-Tietzer nicht nur seit fast 20 Jahren selbst Gäste durch die Stadt, sondern gibt auch Ausbildungskurse für andere Gästeführer. Zudem ist sie im Beirat des Freundeskreises der Stadtbücherei und im Lesefuchs-Club tätig. ssr

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