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Stadthäger Apfelmarkt: Ran an die Äste

Saftpresse wird aufgestellt Stadthäger Apfelmarkt: Ran an die Äste

Die Bäume hängen voll – die Apfelernte dürfte dieses Jahr ergiebig ausfallen. Wer aus den Früchten leckeren Saft pressen will, hat beim Stadthäger Apfelmarkt am 17. und 18. Oktober Gelegenheit dazu.

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Dieter Kellermeier (von links), Günter Raabe, Projektleiter Dennis Arnhold und Bürgermeister Oliver Theiß pflücken die ersten Äpfel.

Quelle: tbh

Stadthagen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Stadtmarketingverein (SMS) lädt der Gartenbauverein wieder zu einem Wochenende rund um das vitaminreiche Obst ein.
Auch dieses Mal wird der Apfelmarkt in den Herbstkrammarkt eingebunden. Zudem öffnen am Sonntag die Geschäfte in der Innenstadt wieder ihre Türen. „Die Kombination hat sich bewährt“, sagt der SMS-Vorsitzende Günter Raabe.

„Rund 300 bis 500 Kilogramm Obst schaffen wir in der Stunde zu pressen“, erklärt Dieter Kellermeier, Vorsitzender des Gartenbauvereins. Um planen zu können, werden Interessenten gebeten, sich bis zum 20. September für die Apfelpresse bei Kellermeier unter Telefon (0 57 21) 44 94 anzumelden und in etwa anzugeben, wie viel Kilogramm Obst verarbeitet werden sollen.

Mindestens 3000 und höchstens 5000 Kilogramm Äpfel oder auch Quitten müssen zusammenkommen, damit die Apfelpresse in Betrieb genommen wird. Daher könne es auch passieren, dass nur an einem Tag gepresst werde, erklärt der Vorsitzende des Gartenbauvereins. „Das ist ein Kostenfaktor, deswegen brauchen wir die entsprechende Menge“, sagt auch Raabe.

Aus zehn Kilogramm Äpfeln bekommt man rund sechs Liter Saft, weiß Kellermeier. Quitten seien, trotz ihrer harten Konsistenz, sogar noch ergiebiger. Wer möchte, kann auch eine Mischung aus Apfel und Quitte herstellen lassen, sofern der Anteil der Äpfel höher ist.

Abgefüllt wird der Saft in sogenannten Bags – mit Folie ausgelegte Kartons, an denen ein Zapfhahn angebracht ist. Ungeöffnet beträgt die Haltbarkeit des Saftes in den Bags laut Kellermeier zwei Jahre. Nach dem Öffnen sollte der Saft innerhalb von zwei Monaten verbraucht werden. Für Apfelwein müssen Besucher entsprechende Gefäße selbst mitbringen. tbh

Apfelpreise sind stabil geblieben

Die Preise für das Apfelpressen mussten zur Freude vom Gartenbauvereinsvorsitzenden Dieter Kellermeier und SMS-Chef Günter Raabe seit dem ersten Apfelmarkt nicht angehoben werden. Lediglich das Pressen der Quitten ist, weil es Kellermeier zufolge mehr Arbeit mache, dieses Mal etwas teurer geworden. Äpfel kosten inklusive eines Fünf-Liter-Bags 4,30 Euro, im Zehn-Liter-Karton 7,10 Euro. Für fünf Liter Quittensaft müssen Besucher fünf Euro zahlen, für zehn Liter acht Euro. Wer gebrauchte Bags hat, kann diese zum Apfelmarkt mitbringen. Gebrauchte Kartons werden beim Pressen für jeweils 80 Cent beziehungsweise einem Euro zurückgenommen.  tbh

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