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Stadthäger Kitas an der Grenze

Mögliche Erweiterungen ausgereizt Stadthäger Kitas an der Grenze

Die Kitas in der Kreisstadt sind bis zur Grenze ausgelastet. „Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit einen starken Anstieg der Kinderzahlen“, berichtet Iris Freimann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste in der Stadtverwaltung.

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Stadthagen. Um der gestiegenen Nachfrage Herr zu werden, wurden an den bestehenden Einrichtungen im laufenden Jahr insgesamt mehr als 100 neue Kita-Plätze geschaffen.

• Im Januar wurde am Kindergarten Herminenstift eine Nachmittagsgruppe mit aktuell 17 Plätzen geschaffen.
• Der Kindergarten in Obernwöhren erhielt zum gleichen Zeitpunkt eine neue Vormittagsgruppe mit derzeit 21 Plätzen.
• Durch den Ausbau des zweiten Obergeschosses an der Kita Fasanenweg konnte Anfang August eine neue Gruppe mit aktuell 20 Plätzen starten.
• Der Umbau des Kindergartens Schatzkiste ermöglichte ebenfalls Anfang August die Einrichtung von zwölf zusätzlichen Plätzen.
• Die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) hat Anfang August an ihrer Kita in Wendthagen eine Integrationsgruppe mit 18 Plätzen und eine neue Krippengruppe mit 15 Plätzen geschaffen.

„Was an den bestehenden Einrichtungen an Erweiterungen noch möglich war, haben wir damit ausgereizt“, stellt Freimann klar: „Wir sind jetzt an der Grenze der räumlichen Möglichkeiten angelangt.“

Insgesamt werden in der Kreisstadt zum gegenwärtigen Zeitpunkt 626 Kindergarten- und 118 Krippenplätze vorgehalten. Damit wird der Bedarf nach Auskunft von Freimann in beiden Bereichen derzeit zu 100 Prozent abgedeckt. Dabei gibt es allerdings Einschränkungen: Nicht alle Eltern können ihr Kind in ihrer Wunscheinrichtung unterbringen. Und nicht alle Kinder können exakt stundengenau zu den Zeiten betreut werden, wie die Eltern es wünschen. „Wir versuchen aber, das Angebot so flexibel wie möglich nach dem Bedarf auszurichten“, versichert Freimann. Die Anfragen nach Integrationsplätzen können momentan gedeckt werden, fügt die Fachbereichsleiterin hinzu.

Die Experten der Stadtverwaltung gehen nach den Worten von Freimann davon aus, dass die Nachfrage an Krippenplätzen, also an Betreuung für bis zu Dreijährige, in der näheren Zukunft ansteigen wird. Auch im Kindergartenbereich, das heißt für die Drei- bis Sechsjährigen, wird weiterhin „mit einer leicht steigenden Tendenz“ gerechnet.

Als Konsequenz daraus prüft die Stadtverwaltung laut Freimann derzeit den Bau einer zusätzlichen Kita. Unter anderem laufen wie berichtet Gespräche mit der PLSW als möglichem Träger. Diese sind aber völlig offen. Wo und in welcher Größe eine eventuelle zusätzliche Kita gebaut wird, kann Freimann noch nicht sagen. Die Vorüberlegungen seien derzeit in vollem Gange. „Noch im Laufe dieses Jahres werden wir dem zuständigen Fachausschuss des Rates einen Vorschlag unterbreiten“, kündigt die Fachbereichsleiterin an.

Freimann betont, der unerwartete Zuwachs an Kindern sei für die Kreisstadt „eine sehr positive Entwicklung“.

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