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Stadthäger Paar mit demselben Nachnamen heiratet

Rinne und Rinne gesellt sich gern Stadthäger Paar mit demselben Nachnamen heiratet

Was bei vielen Paaren vor der Hochzeit den einen oder anderen Konflikt auslösen dürfte, sorgt bei Sascha (31)und Sabrina (29) Rinne für wenig Zündstoff. Der Grund: Die quälenden Fragen, wer nimmt wessen Nachnamen an, stellt sich ihnen nicht. Beide hießen vor der Trauung Rinne. Jetzt gaben sie sich das Ja-Wort.

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Bitte lächeln: Sabrina und Sascha Rinne haben sich das „Ja-Wort“ gegeben. Mit dabei natürlich Sohn Mads. Doch auch vor der Eheschließung hießen beide Rinne mit Nachnamen – was für ein Zufall. 

Quelle: pr.

Stadthagen (lot). Bis vor wenigen Tagen weder verwandt, noch sonst in irgendeiner Weise verbunden, lernten sich die beiden über eine Internetplattform kennen. Ohne zu wissen, wie der jeweils andere eigentlich mit Nachnamen heißt, chatteten die beiden aufgeregt hin und her. Beim Austausch der ersten Fotos dann die große Überraschung: Die Initialen auf den Autokennzeichen der beiden waren identisch.
Nichts ahnend macht die junge Mutter wenige Zeit später eine weitere Entdeckung: Auf einem anderen Bild, das den Rennwagenliebhaber in seinem Gefährt zeigt, sieht sie, dass ihr Nachname auf seinem Wagen steht. Soll das ein Witz sein? Aber nein, das muss wohl eine Verwechslung sein, dachte die heute 29-Jährige damals.
Irgendwann klärte es sich dann auf: „Wir waren schon sehr überrascht. Immerhin ist das ja wirklich ein großer Zufall“, sagt der Geschäftsführer der Firma „Sign Service“ in Hobbensen mit einem Schmunzeln.
Beim ersten Treffen ging es dann zur Großveranstaltung „Steinhuder Meer in Flammen“. Das ist nun neun Jahre her. Dabei spielte sich nicht nur am Himmel sondern auch im Innern der beiden ein Feuerwerk ab, erinnert sich der 31-Jährige. Bei einem späteren Treffen sprang der Funke endgültig über.
Schon bei ihrem ersten gemeinsamen Wochenendausflug an die Nordsee wurden der Sicherheitsingenieur und die gelernte Einzelhandelskauffrau ob der Namensdopplung für ein Ehepaar gehalten. Doch das „Ja-Wort“ sollten sie sich erst neun Jahre später geben.
Rückblickend kann man wohl schon behaupten, dass bei den Rinnes generell alles etwas anders lief: „Erst der gemeinsame Name, dann der Kauf und die Renovierung unseres ersten gemeinsamen Häuschens, die Geburt unseres mittlerweile zweijährigen Sohnes Mads und schlussendlich nun die Hochzeit. Die Reihenfolge ist schon ungewöhnlich“, sagt der Bräutigam.
Die standesamtliche Trauung, die am vergangenen Freitag in der Wedemark – der Heimat der Braut – stattfand, sei „sehr schön“ gewesen, berichtet der nun Verheiratete. Sonnabend feierten die frisch Vermählten dann in den eigenen vier Wänden in Stadthagen mit etwa 80 geladenen Gästen Polterabend. Im September soll die kirchliche Hochzeit in Stadthagen folgen.
Die Zeit mit den ungläubigen Blicken fremder, wenn beide sich vorstellen aber eben betonen, nicht verheiratet zu sein, ist nun Geschichte. 

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