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Stadthäger Polizei rüstet auf

Tablets für den Streifendienst Stadthäger Polizei rüstet auf

Die Polizei in Stadthagen ist nun mit Tablets für den Streifendienst ausgestattet. Das soll die Arbeit der Beamten noch effektiver machen.

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Die Stadthäger Polizisten Jessica Reinecke und Roman Blaume testen das neue Dienst-Tablet. 

Quelle: vr

Stadthagen. . Ein Autofahrer ist in Schlangenlinien auf der Straße unterwegs. Die Vermutung liegt nahe, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss am Steuer sitzt. Zwei Beamte haben mit ihrem Streifenwagen bereits die Verfolgung aufgenommen. Über das Tablet geben sie das Kennzeichen des Wagens ein und rufen sich die Daten des Fahrzeughalters ab. So oder so ähnlich könnte ab sofort ein Einsatz der Stadthäger Polizisten aussehen. Denn die Beamten der Dienststelle in Stadthagen haben für ihren Streifendienst zwei Tablets erhalten.

„Das verschafft der Polizei mehr Zeit für Einsätze auf der Straße“, sagt Boris Pistorius. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport hatte im Herbst vergangenen Jahres ein Pilotprojekt in drei ausgewählten Polizeiinspektionen für die Nutzung von polizeilichen Apps auf Tablets starten lassen. Dabei sollten zunächst 60 Geräte im Einsatz- und Streifendienst getestet werden. Inzwischen ist der Startschuss für die landesweite Verteilung der Elektronikgeräte an die Niedersächsischen Polizeidienststellen gefallen.

„Wenn die Kollegen auf Streife waren, mussten sie sonst immer die Einsatzleitstelle anfunken, um Informationen über Personen zu erhalten“, erklärt der Stadthäger Polizeisprecher Axel Bergmann. Ob Kennzeichen, Daten des Einwohnermeldeamtes oder ähnliche Informationen: Die Beamten können sich nun von unterwegs alles Wichtige auf dem Minicomputer aufrufen. „Es kann nicht nur das freie Internet genutzt werden, die Tablets haben einen Zugriff auf das Polizeiintranet.“ Auch Straßenkarten können nun schnell aufgerufen werden, wenn es um die Orientierung geht.

„Der Einsatz der Tablets ermöglicht den Beamten neben der Zeit- auch eine Arbeitsersparnis“, erläutert Bergmann. So können di Polizisten von unterwegs bereits Vorgänge anlegen, bearbeiten und wichtige Informationen wie zum Beispiel Grund- und Kontaktdaten von Personen dem Bericht hinzufügen. Die Arbeit, die sonst in der Dienststelle gemacht werden musste, könne nun der Beifahrer während der Fahrt bereits erledigen. Auch Fotos von Einsätzen können mit dem Tablet gemacht werden. Um Informationen und Personendaten zu schützen, sind die Handcomputer mit einem speziell gesicherten Betriebssystem ausgestattet. „Die Tablets sind für den Dienst auf jedenfall eine Erleichterung“, beurteilt Bergmann.

vr

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