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Stadthäger Schloss bald für Besucher zugänglich

Offene Türen Stadthäger Schloss bald für Besucher zugänglich

Historisch interessante Teile des Stadthäger Schlosses sollen künftig für Touristen zugänglich sein. Das hat der Vorsteher des Finanzamtes, Jörg Hopfe, gestern beim Besuch des niedersächsischen Finanzministers Peter-Jürgen Schneider mitgeteilt.

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Im Gespräch auf dem Schloss-Balkon: Der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (von links), der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Karsten Becker und Finanzamts-Vorsteher Jörg Hopfe. ssr

Quelle: RG

STADTHAGEN. Hopfe berichtete, die Verhandlungen mit dem Verein Renaissance stünden kurz vor dem Abschluss. Demnach sollen Besucher außerhalb der Dienstzeiten Zutritt zu geeigneten Räumlichkeiten bekommen – allerdings nur mit Führungen. Solche Besichtigungstouren sollen in der Regel rechtzeitig angemeldet werden, aber im Einzelfall auch spontan möglich sein, verdeutlichte Hopfe. Startschuss für die Öffnung sollen die geplanten Wilhelm-Busch-Tage Anfang September sein.

 Schneider bat um Verständnis, dass nicht alle Räume zugänglich gemacht werden können. „Es handelt sich um eine Behörde mit sensiblen Akten, die unter Steuergeheimnis stehen – wir können also keine Büros öffnen.“

 Am Schloss als Sitz des Finanzamtes werde das Land als Eigentümer langfristig festhalten, sagte der Minister. „Ich kann nicht für 20 Millionen Euro ein neues Gebäude errichten und das Schloss nimmt mir dann keiner ab, sodass ich es trotzdem weiter unterhalten muss“, begründete Schneider diese Haltung. Hopfe deutete an, der Landkreis habe Anfang 2017 frei werdende Räume auf dem Krankenhausareal angeboten. Darauf werde aber aus demselben Grund nicht eingegangen. „Außerdem ist das bei unseren Mitarbeitern nicht gut angekommen, die sich hier im Schloss sehr wohl fühlen“, fügte Hopfe an.

 Schneider betonte, das hiesige Finanzamt sei eines der größeren in Niedersachsen, seine Existenz stehe daher überhaupt nicht in Frage. „Ich kann hier eine Standortgarantie abgeben“, unterstrich der SPD-Politiker.

 Der Finanzminister, der dem hiesigen Finanzamt einen Routinebesuch abstattete, sprach mit dem Vorsteher, den Sachgebietsleitern und den Personalräten. Ein zentrales Thema sei die Altersstruktur der Mitarbeiter gewesen, berichtete Schneider. Von den aktuell 188 Mitarbeitern gehen in den kommenden neun Jahren 73 in den Ruhestand. „Wir sorgen für Nachwuchs, wir wollen einen Ersatz eins zu eins“, versicherte Schneider. So würden in den kommenden zwei Jahren 20 junge Kräfte eingestellt. ssr

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