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Stadthäger Tierheim bereit für Maikätzchen

Interessenten warten bereits Stadthäger Tierheim bereit für Maikätzchen

Kerstin Kassner rechnet jeden Tag mit einer Welle neuer Fundkatzen. Die Leiterin des Tierheims Stadthagen weiß aus Erfahrung, dass es normalerweise nicht mehr lange dauert, bis die ersten Maikätzchen vor der Tür stehen.

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Im Stadthäger Tierheim warten Katzen auf ein neues liebevolles zu Hause. 

Quelle: mak

Stadthagen. „Glücklicherweise konnten wir in den vergangenen Monaten viele Tier vermitteln“, sagt Kassner. Aus allen Nähten platzen die Katzenzimmer im Tierheim momentan also nicht. Da habe es schon deutlich schlimmere Zeiten gegeben, wie sich die engagierte Tierschützerin erinnert. „Hatten wir viele Fundtiere aufgenommen, mussten wir bei Abgabetieren auch schon mal Nein sagen.“ Schließlich finanziere sich die Einrichtung zu einem großen Teil durch die Abgaben der Kommunen für diese Tiere. Wird es mal eng, haben diese Vorrang, „auch wenn wir immer gerne aushelfen würden“, sagt Kassner.

Aufgrund des milden Wetters habe die Tierheimleiterin gedacht, dass die ersten Maikätzchen schon sehr früh geboren werden. Mittlerweile seien drei statt zwei Würfen nicht unüblich. „Das macht sich zu bestimmten Zeiten im Jahr durchaus bemerkbar.“ Und das wissen auch die Tierliebhaber aus der Umgebung. „Wir haben bereits eine lange Liste an Anfragen für Maikätzchen“, betont die Tierheimleitung.

Dass diese Liste so lang ist, liege nach Aussagen der Interessenten daran, dass es in anderen Tierheimen schwieriger sei, eine Katze vermittelt zu bekommen. Kassner hat dafür nur wenig Verständnis. Vor allem im Hinblick auf die Maiwürfe, die in kurzer Zeit wieder für volle Räume in den Tierheimen sorgen können.

Maikätzchen werden größtenteils aufgelesen und von hilfsbereiten Menschen ins Tierheim gebracht. Aus diesem Anlass bitten die Tierschützer die Bürger darum, die Augen offen zu halten. Garagen, Kellerräume oder Holzschuppen sind keine unüblichen Orte, in denen wilde trächtige Katzen ihre Jungtiere gebären oder sich mit ihnen dort verstecken. „Wenn der Hund beim Spaziergang nicht von einem Busch zurückkehren will, lohnt sich auch da ein Blick“, empfiehlt Kassner. Leider passiere es auch, dass überforderte Mitmenschen Babykatzen in Gebüschen aussetzen und ihrem Schicksal überlassen.  mak

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