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Kein Geld für Kurator der Zehntscheune

Haushaltsdebatte Kein Geld für Kurator der Zehntscheune

SPD/Grüne und CDU haben 6000 Euro für Veranstaltungen in der Zehntscheune aus dem städtischen Haushaltsentwurf gestrichen. Der Zehntscheune-Kurator Darjush Davar müsse erst ein schlüssiges Nutzungskonzept vorlegen, bevor pauschal Geld fließen könne, hieß es zur Begründung im Finanzausschuss.

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Bürgermeister Oliver Theiß befürchtet „das Aus für die Zehntscheune als Kulturstandort“.

Quelle: Archivfoto

Stadthagen. Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) machte sich für den Etatposten stark. Ohne dieses Geld könne der Kurator in diesem Jahr keine Veranstaltungen verlässlich planen. „Das wäre das Aus für die Zehntscheune als Kulturstandort“, warnte Theiß. Dieser wurde dabei von Richard Wilmers (WIR/FDP) unterstützt.

Das sahen SPD/Grüne und CDU anders. Wenn in 2016 einzelne Veranstaltungen, beispielsweise Ausstellungen, stattfinden sollten, dann könnte deren finanzielle Unterstützung spontan durch Verschiebungen im Etat gewährleistet werden. „Diese Finanzierung im Einzelfall hat doch in den letzten beiden Jahren auch funktioniert“, merkte Jens Klugmann (CDU) an. „Da würde nichts gefährdet.“

Jährlicher Zuschuss für Zehntscheune bisher 5500 Euro

Nach Auskunft von Kämmerer Jörg Schädel hat der Zuschuss für die Zehntscheune in den vergangenen beiden Jahren jeweils rund 5500 Euro betragen.

„Wir tun uns schwer, dem Kurator und dem in Gründung befindlichen Zehntscheune-Verein pauschal Geld zur Verfügung zu stellen“, umriss der rot-grüne Gruppensprecher Jan-Philipp Beck die skeptische Haltung der großen Fraktionen. Erst müsse Davar im zuständigen Fachausschuss des Rates ein eingehendes und nachvollziehbares Nutzungskonzept vorstellen. Auch müsse mehr Klarheit über den noch in Gründung befindlichen Verein herrschen.

„Zudem wollen wir konkret wissen, wie sich der Kurator mögliche Einnahmen der Zehntscheune vorstellt, die es schließlich irgendwann auch einmal geben muss“, fügte Marita Gericke (CDU) hinzu. Zu überlegen sei auch, inwieweit die Zehntscheune mit anderen Kulturträgern der Stadt verknüpft werden könne, setzte Beck hinzu. ssr

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Die Stadtverwaltung will den städtischen Haushalt grundlegend auf den Prüfstand stellen. Angesichts von in den kommenden Jahren zu erwartenden Defiziten von jeweils rund zwei Millionen Euro könne man „nicht immer nur bei einzelnen Positionen im Kleinen sparen – wie bisher geschehen“, sagte Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) im Finanzausschuss des Rates.

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