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Kritik an Klinikum bei Mai-Kundgebung

Stadthagen Kritik an Klinikum bei Mai-Kundgebung

„Zeit für mehr Solidarität“ – unter diesem Motto hat am Sonntag die Mai-Kundgebung an der Probsthäger Straße gestanden, organisiert vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Dabei stand insbesondere das neue Gesamtklinikum in der Kritik.

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Schönes Wetter, ernste Themen und Geselligkeit: An der Probsthäger Straße hören Gäste den Rednern und den Musikanten zu.

Quelle: sk

Stadthagen. Hunderte hörten die Worte von Gewerkschaftsfunktionären – und von Jan Bergmann, Anästhesist am Krankenhaus Stadthagen und ver.di-Vertrauensmann. Bergmann zeigte erneut die Nachteile für das Personal auf, das demnächst aus drei Krankenhäusern in das neue Klinikum Schaumburg wechselt.

In einer Sonderveröffentlichung in den Schaumburger Nachrichten hatten die Vertrauensleute Reduzierung und Schlechterstellungen des Personals aufgezeigt. Auf die Darlegungen hatte Achim Rogge, Sprecher der Geschäftsführung der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg, schriftlich und abwehrend reagiert.

Wettbewerb soll nicht über Personalkosten ausgetragen werden

Es geht unter anderem um den Abbau von Personal. Der Vertrauensmann wandte sich unter anderem gegen die „Personalbemessung nach Bezahlung“ also nach dem, was durch die Überweisungen der Krankenkassen möglich ist. Diese Art der Bemessung sei der Grund für die hiesigen Krankenhausmitarbeiter gewesen, sich solidarisch mit dem Kampf der Kollegen an der Charité in Berlin zu erklären. Dort werde nicht auf den Gesetzgeber gehofft, sondern ein Tarifvertrag zur Personalbemessung erkämpft. So werde den Gesundheitskonzernen die Möglichkeit genommen, den sogenannten Wettbewerb über die Personalkosten auszutragen.

Bergmann ging außerdem auf das ein, was besonders für die Bürger auf der Hand liegt: Bislang sei eine wohnortnahe Versorgung an drei Standorten möglich. Zukünftig wird es einen einzigen Standort im Landkreis geben. Die Seeprovinz, Stadthagen und auch Rinteln haben zukünftig keine Krankenhausversorgung mehr „vor der Tür“. Bergmann: „Warum die Geschäftsführung dies als unwahr bezeichnet, erschließt sich uns nicht.“ sk

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