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Stadthagen soll kreativer werden

Gesamtstrategie-Abend Stadthagen soll kreativer werden

Die Unternehmer und Bürger aus Stadthagen wünschen sich mehr Gründergeist und Kreativwirtschaft in ihrer Stadt. Diesen Wunsch äußerten sie beim dritten Diskussionsabend zur Gesamtstrategie am Dienstag im Rathaus. Gut 50 Zuhörer waren vertreten.

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Stadthäger setzen Prioritäten: Die Bürger bewerten Stärken und Schwächen der Stadt nach einem Punktesystem.

Quelle: tro

STADTHAGEN. „Es gibt keine erkennbare Kreativszene“, sagte Sven Rickes, Betreiber des Gewerbeparks Schaumburg. Als „eine echte Herausforderung für die Zukunft“ bezeichnete Stefan Eisner von der NSI Consult die Tatsache, dass keine echten Existenzgründungen stattfänden. Dies lasse sich aber ändern.

Eine Reihe positiver Dinge

„Es ist zudem schwierig, junge und gut ausgebildete Menschen in der Stadt zu halten und zurückzuholen“, stellte Ute Hartmann-Höhnke in diesem Zusammenhang unter breiter Zustimmung fest. So wünschten sich die Diskussionsteilnehmer zusätzlich zur Kreativwirtschaft eine attraktive, lebendige und agile Innenstadt für alle Bürger.
Einmal mehr zeigte sich im Laufe der Diskussion aber auch: Stadthagen hat nach Meinung seiner Bürger eine ganze Reihe positiver Dinge zu bieten, wenn teilweise auch mit Verbesserungspotenzial. Diese werden aber zu zurückhaltend angepriesen oder sind vielen überhaupt nicht bekannt.

Die Diskutierenden stellten als Pluspunkte den Wochenmarkt und die Fußgängerzone heraus. „Der Wochenmarkt mit seinem vielfältigen Angebot ist eine absolute Stärke“, sagte Stefan Breitkopf. „Wir haben eine kompakte Fußgängerzone mit günstigen Parkmöglichkeiten ganz in der Nähe“, ergänzte Lutz Müller. Auch seien Grund- und Lebensmittelversorgung generell hervorzuheben, sagte Britta Kunze. „Ob Kleidung, Sportartikel, Spielzeug oder Lebensmittel – ich habe hier alles vor Ort und kann es zu Fuß erreichen.“

Kulturelle Vielfalt

Sunita Schwarz hob die kulturelle Vielfalt positiv hervor: „Verschiedene Sprachen und interkulturelle Kompetenzen sind eine Stärke auf dem Arbeitsmarkt in einer globalisierten Welt.“ Auch die gute handwerkliche Versorgung sowie die breite Bildungslandschaft machten die Bürger als Stärken aus.
Der letzte der drei Bürgerabende war zugleich der am besten besuchte: Gut 50 Zuhörer, darunter ebenso Unternehmer wie auch Bürger, waren in den Rathaussaal gekommen, um ihre Meinung zur Zukunft der Stadt zu vertreten. tro

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