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Stadthagen Stadt Stadthagen wächst
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Stadthagen wächst
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00:17 28.01.2016
Das Bild lässt anderes vermuten, aber die Statistik sagt: Gerade der Stadtkern ist ein beliebter Wohnort. Quelle: Archiv
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Stadthagen

Theiß will Stadthagen als attraktiven Wohnort „im zweiten Speckgürtel von Hannover“ etablieren. Außerdem hofft er auf positive Effekte, sollte der Autositzhersteller Faurecia sich endgültig für die 35-Millionen-Investition in den Standort  entscheiden.

„Gut wohnen zu erschwinglichen Preisen“ lasse sich in Stadthagen, so Theiß. Dieses Mantra sollen zum Beispiel Mittel aus zwei Förderprogrammen weiter untermauern. Das zwei Millionen Euro teure Sanierungsprojekt „Stadtumbau West“ ist bereits gesichert, fünf Millionen könnten in die Altstadt fließen – der Bewerbungsprozess für den sogenannten „Städtebaulichen Denkmalschutz“ läuft noch. Auch für den Breitbandausbau in Stadthagen gelte: „Da tut sich schon was.“ Weiteres Potenzial zur Attraktivitätssteigerung steckten in B65-Ausbau und GVH-Tarif.

Zu Faurecia sagt Theiß: „Ich weiß nicht, ob sich das direkt auswirkt.“ Allerdings hätte ein solches Unternehmen Zulieferer. Der Bürgermeister: „Ich hoffe schon, dass die dann wiederum Dependancen in Stadthagen einrichten oder vielleicht sogar ihren Standort hierher verlegen.“

Verständlich: Arbeitsplätze gelten vielen Fachleuten als Zuzugsgrund Nummer eins, Theiß’ Amtsvorgänger Bernd Hellmann begründete die sinkenden Bevölkerungszahlen immer wieder auch mit dem Wegzug bedeutender Arbeitgeber wie Alcatel und Otis.

Einer Statistik der Stadtverwaltung zufolge hatten Anfang des Jahres 16.923 Stadthäger ihren Wohnsitz im Stadtkern. Zum Jahreswechsel waren es bereits 17.033. Das sind fast so viele wie vor zehn Jahren. 2011 waren es noch gut 500 Menschen weniger gewesen.

Einen ähnlichen Sprung nach oben hat Wendthagen gemacht. Im Verlauf des Jahres 2015 stieg die Einwohnerzahl von 1199 auf 1246: Weniger als 2006 (1324), aber geringfügig mehr als 2011 (1237).

In den meisten Ortsteilen herrscht allerdings Stagnation. Mancherorts stehen die Zeichen auf Schrumpfkurs. Als großen Verlierer zeichnet die Statistik Brandenburg aus. Der Ortsteil verlor im Laufe des Jahres 26 Anlieger. Einen Aderlass mussten auch Krebshagen und Reinsen II über sich ergehen lassen. Sie verloren jeweils 17 beziehungsweise elf Einwohner.

Im Gegensatz dazu gab es in Enzen, Probsthagen, Habichhorst, Obernwöhren und Hörkamp-Langenbruch mal mehr, meist weniger deutliches Wachstum. In Hobbensen tat sich so gut wie nichts. Dort gibt es genau 100 Einwohner.

Das gesamte Stadtgebiet zählte 354 Geburten. Demgegenüber wurden 538 Sterbefälle beurkundet.

Insgesamt wohnten Ende vergangenen Jahres 22.512 Menschen in Stadthagen. Zehn Jahre zuvor waren es 23.181 gewesen, 2013 weniger als 22.000. jcp

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