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Stadthagen weiter im Rennen

Mehrgenerationenhaus Stadthagen weiter im Rennen

Der Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg hat weiterhin Stadthagen als Standort für das Millionenprojekt – den Bau eines Mehrgenerationenhauses – im Blick.

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STADTHAGEN. Nachdem in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von möglichen Grundstücken im Gespräch war, habe sich die realistische Auswahl nun auf zwei Standorte reduziert, berichtet Initiatorin Manuela Tarbiat-Wündsch. Stadthagen sei definitiv weiter im Gespräch.

Allerdings sei noch jede Menge Arbeit zu leisten, bis sie eine endgültige Entscheidung bekannt geben könne. Tarbiat-Wündsch erklärt jedoch, dass es ebenfalls möglich sei, dass aufgrund von zwei potenziellen Standorten, letztlich auch zwei Einrichtungen entstehen könnten. Die Häuser seien dann jedoch kleiner als das ursprünglich geplante Gebäude. Der Komplex in Stadthagen würde nach heutiger Planung rund sechs Millionen Euro kosten.

Noch im Sommer waren vier Standorte im Rennen, doch aus Kostengründen, so ist es auf der Homepage des Vereins zu entnehmen, fielen zwei Möglichkeiten aus den Planungen heraus.
Bürgermeister Oliver Theiß betonte auf Anfrage, er würde sich „sehr freuen, wenn dieses Ansiedlungsprojekt hier zustande käme“. Nach einem ersten Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden habe die Verwaltung umgehend den Kontakt zum Eigentümer eines geeigneten Grundstücks hergestellt. Beide Seiten seien daraufhin in Gespräche eingetreten. Das Areal liege in der Kernstadt, Genaueres wollte Theiß aus Rücksicht auf die Beteiligten nicht sagen.

Grundstückssuche gestaltet sich als schwierig

Der Verein Mehrgenerationenwohnen hatte ursprünglich, wie berichtet, ein Projekt in den Bückeburger Hofwiesen geplant. Das war aber nach erheblichem Widerstand von Politik, Bürgerschaft und vom Naturschutzbund gekippt worden. Eine Bebauung des Landschaftsschutzgebietes kam für die unterschiedlichen Gremien nicht infrage. „Es lag ja nicht an unserer Idee, dass die Umsetzung damals nicht geklappt hat“, sagt die Initiatorin und Vereinsvorsitzende. Es sei einfach sehr schwierig, ein geeignetes Grundstück zu finden. „Wir können bei den anstehenden Baukosten einfach kein Geld in das Bauland investieren.“

Bei dem Projekt steht laut Tarbiat-Wündsch der Gedanke der Inklusion ganz oben an: So sollen beispielsweise Menschen mit Behinderung in dem Mehrgenerationenhaus Arbeit finden. Senioren könnten Alleinerziehende bei der Kinderbetreuung unterstützen und im Gegenzug Hilfe im Alltag bekommen. Auch das geplante Kinderhotel, in dem der Nachwuchs übernachten könnte und damit betreut wäre, fand großen Anklang. jemi und ssr

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