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Stadthagen weiter im Rennen

Mehrgenerationenhaus Stadthagen weiter im Rennen

Obwohl der Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg sein erstes Projekt in Seggebruch verwirklichen wird, bleibt Stadthagen weiterhin im Rennen für eine Ansiedlung. Der Verein verfolgt nach Darstellung seiner Vorsitzenden Manuela Tarbiat-Wündsch die Absicht, dort einen zweiten Standort einzurichten.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Im Blick ist demnach weiterhin ein großes Grundstück in der Innenstadt. Eine genauere Ortsangabe will Tarbiat-Wündsch nicht machen, „da mit dem Eigentümer Stillschweigen vereinbart worden ist“. Mit diesem befinde man sich „in ersten Gesprächen“. Potenziell sei der Eigentümer daran interessiert, auf dem Areal in ein Mehrgenerationenhaus zu investieren. Allerdings seien noch viele Fragen zu klären, betont die Vereinsvorsitzende.

So sei zum Beispiel noch offen, ob die Stadt auf einem Teil der Fläche eine Kindertagesstätte einrichten will. Dieses sei dem Verein von der Verwaltung zumindest als eine theoretische Option angedeutet worden. Sollte sich das konkretisieren, so Tarbiat-Wündsch, stelle sich die Frage, ob der übrig bleibende Teil des Grundstücks für das Projekt noch ausreiche. Mindestens 25 Wohnungen müsse das Mehrgenerationenhaus haben, um das damit verbundene Konzept verwirklichen zu können.

Den Vorstellungen des Vereins entsprechend sind laut Tarbiat-Wündsch hingegen Gedankenspiele des Eigentümers, dort auch Arztpraxen und eine Physiotherapiepraxis einzurichten: „Das würde mit unserem Projekt durchaus gut zusammenpassen.“

Der Verein strebe für Anfang kommenden Jahres gemeinsame Gespräche mit dem Eigentümer und der Stadt an, um konkret auszuloten, ob man sich auf ein gemeinsames Konzept einigen kann.

Sponsoren gesucht

Doch bevor es an eine Umsetzung gehen könne, fährt Tarbiat-Wündsch fort, müssten weitere Voraussetzungen erfüllt sein. So müssten sich in der Kreisstadt Sponsoren und ehrenamtliche Unterstützer für das Vorhaben finden: „Auf ein solches Engagement ist das Projekt angewiesen.“ Auch Menschen, die Interesse haben, in ein solches Haus einzuziehen, müsse es in ausreichender Zahl geben, fügt die Vorsitzende hinzu. Eine Kontaktaufnahme mit dem Verein ist im Internet unter www.mehrgenerationenhaus-bueckeburg.de möglich.

Dass der erste Standort in Seggebruch gefunden wurde, hat damit zu tun, „dass wir dort schneller vorangekommen sind“, so Tarbiat-Wündsch. Viele Akteure vor Ort, einschließlich die Gemeinde, hätten sich dort sehr für das Projekt engagiert, betont die Vorsitzende.

Bürgermeister Oliver Theiß bemerkte dazu, die Gespräche in Seggebruch hätten früher angefangen. In Stadthagen komme es nun darauf an, dass Verein und Investor ein gemeinsames Konzept finden. „Wir bringen uns in die Gespräche ein und tun alles, damit das Projekt hier zustande kommt.“ ssr

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