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Stadthagen Stadt Stadthagens Trio Infernal
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00:19 04.02.2015
Die Grafik verdeutlicht: bis Mitte 2017 ist die Verkehrssituation östlich von Stadthagen zeitweise angespannt. Grafik: Grimpe
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Stadthagen

Noch bis Ende November werden die Sanierungsarbeiten auf der Stadthäger Ortsumgehung andauern. Nach Angaben von Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau in Hameln, bleibt die Fahrbahn Richtung Bückeburg noch bis Ende Februar gesperrt. Die Autos werden auf der „Umgehungsautobahn“ bis dahin im Gegenverkehr auf der Richtungsfahrbahn Hannover geführt.

 Ab März ist letztgenannte Seite gesperrt, der Verkehr rollt dann gegenläufig auf der Richtungsfahrbahn Bückeburg. „An einzelnen Tagen“, kündigt Brockmann an, werden wegen der Anbringung von Gerüsten an Brücken Vollsperrungen nötig sein, dann muss der Verkehr durch die Stadt fließen. B65 zwischen Vornhagen und Kobbensen

 Noch bevor die Ortsumgehung fertig wird, soll Mitte 2015 der „2+1“-Ausbau der starten. Das Bauvorhaben wird sich laut Brockmann bis Mitte 2017 hinziehen. Da die neue Trasse neben der jetzigen angelegt wird, kann der Verkehr im Normalfall wie gewohnt fließen. Aber aufgepasst: Für Arbeiten am Knotenpunkt Vornhagen, wo die neue Trasse in die alte einfädelt, muss die B65 laut Brockmann „mehrmals einige Wochen“ voll gesperrt werden – wann ist noch unklar.

 In Richtung Stadthagen soll der Verkehr nach derzeitigem Plan über einen dann bereits neu angelegten Wirtschaftsweg vom Lohhof nach Vornhagen geführt werden. In Richtung Hannover wird eine Umleitung über Blyinghausen und Reinsen nach Kobbensen eingerichtet. Hier soll darauf geachtet werden, dass dies nicht mit den Bauarbeiten an der Landesstraße 444 kollidiert (siehe unten).

 Knubbelig wird es auch bei Arbeiten am Knotenpunkt Kobbensen, die laut Brockmann eine einmalige Vollsperrung von vier Wochen erfordern – Zeitpunkt derzeit ebenso noch offen. Der Verkehr muss dann in beiden Richtungen über Beckedorf, Lindhorst und Lüdersfeld gelenkt werden. L444 in Reinsen

 Von Herbst 2015 an bis Ende 2016 wird der Ausbau der (von der Abzweigung nach Heuerßen bis zur Abzweigung nach Reinsdorf) umgesetzt. Kritisch: Der Zeitpunkt der Arbeiten an der Einmündung nach Heuerßen muss präzise mit den Bauarbeiten auf der B65 abgestimmt werden. „Wenn wir die Umleitung über Blyinghausen und Reinsen nach Kobbensen brauchen, muss die Heuerßer Abzweigung in Reinsen befahrbar sein“, umreisst Brockmann die Herausforderung: „Das darf nicht kollidieren.“

 Mit Blick auf alle drei Vorhaben hegen die Verantwortlichen zudem die Hoffnung, weitgehend von schweren Unfällen auf der A2 verschont zu bleiben. Denn dann ergießt sich der Umleitungsverkehr teilweise über die B65 und die Stadthäger Ortsumgehung. ssr

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