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Stadtplan von 1784 dient als Vorlage für Stadtgarten

Stadthagen Stadtplan von 1784 dient als Vorlage für Stadtgarten

Obwohl es im 18. Jahrhundert noch keine modernen Vermessungssysteme gegeben hat, ist es Hauptmann Houpe gelungen, eine nahezu exakte Karte von Stadthagen zu zeichnen. Heute dient der nach dem Urheber benannte Houpe-Plan als Orientierung für die Stadtsanierung.

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Der Houpeplan ist die älteste Stadtkarte von Stadthagen. pr.

Stadthagen. Der älteste erhaltene Stadtplan aus dem Jahr 1784 zeige sehr detailliert, wie die Gärten und Gebäude in der Barockzeit ausgesehen haben. „Er ist verblüffend präzise“, erklärt Bauamtsleiter Gerd Hegemann. „Wenn man ihn mit der heutigen digitalisierten Liegenschaftskarte übereinanderlegt, zeigt sich, dass sie erstaunlich gut übereinstimmen.“Der Houpeplan sei zu einer wertvollen Quelle geworden, um zu erfahren, wie es vor einigen Hundert Jahren in der Altstadt und dem Schlossgarten ausgesehen hat. Elemente wie die Stadttore und der Kirchhof der St.-Martini-Kirche sind nur einige Bereiche, die Houpe für die damalige Zeit sehr plastisch dargestellt habe.Unter anderem im Schlossgarten wurden die ersten Veränderungen und – wie Hegemann sagt – neuen Interpretationen historischer Elemente im Sinne der im Houpeplan abgebildeten Originale vorgenommen. Dazu zählen beispielsweise die restaurierte Sonnenuhr und das Rondell, die zu den ältesten erhaltenen Schmuckstücken in Stadthagen gehören. Auch das Lusthaus auf dem Teich sei ein wichtiges Element aus der Barockzeit.In kleinen Schritten soll laut Bauamtsleiter der Schlossgarten nach und nach wieder im Glanz früherer Zeiten erstrahlen. Inwieweit die Historie nachgeahmt werden könne, sei jedoch auch immer eine Frage des Geldes: „Wir können weder den Stil des Barock noch der Renaissance genau rekonstruieren, weil das unbezahlbar ist“, betont Hegemann. Der Stadtplan von 1784 diene nicht nur als Vorlage für Sanierungsmaßnahmen, sondern auch Grundlange des Konzepts zur Weiterentwicklung des Schlossparks.  tbh

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