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Stadthagen Stadt Stadthagens Stadtplaner hat aufgehört
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Stadthagens Stadtplaner hat aufgehört
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00:17 11.02.2016
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Stadthagen

Schmidt verneint das entschieden. Mit den ehemaligen Kollegen in Stadthagen telefoniere er weiterhin, auf sn-online.de verfolge er, wie es mit Projekten weitergeht, an denen er mitgearbeitet hat. „Gegenüber Stadthagen gibt es keine bösen Gedanken“, sagt Schmidt. „Ganz im Gegenteil.“

Zwei Dinge hätten ihn dazu bewegt, sich auf die Pyrmonter Ausschreibung zu bewerben. Zum einen arbeitet Schmidt nun näher an seinem Wohn- und Lebensmittelpunkt Hameln. Hauptsächlich ausschlaggebend sei aber der berufliche Aufstieg gewesen. Schließlich ist der Hamelner in Bad Pyrmont jetzt Amtsleiter. „Da musste ich einfach zugreifen“, so Schmidt.

"Seine" Themen verfolgt Matthäus Schmidt weiter

Die Themen, die Schmidt online bei den Schaumburger Nachrichten weiterverfolgt, sind maßgeblich die Wallanlagen, der Schlossgarten, die Altstadt und die Zehntscheune. „In denen steckt schon viel von meinem Herzblut, wenn man das so sagen will“, erklärt der Vater zweier Kinder.

Allzu viel Zeit hat Schmidt für solch nostalgische Anflüge allerdings nicht. In Bad Pyrmont nehmen derzeit vor allem zwei Großprojekte den Baudezernenten in Anspruch: der Neubau eines Gymnasiums für mehr als 13 Millionen Euro und die ebenfalls millionenschwere sogenannte Freienwalder Brücke, die über die Emmer führt.

Bürgermeister Oliver Theiß zeigt gegenüber den SN Verständnis für Schmidts Entscheidung. „Das war natürlich eine Chance für ihn“, erkennt der Verwaltungschef an. Und: „Wir sind im Guten auseinandergegangen.“ Außer in betroffenen Fachausschüssen habe man die Personalie nicht kundgetan, weil das unterhalb der Fachbereichsleiter-Ebene nicht üblich sei.

Gerrit Schwalbach wird Nachfolger

Einen Nachfolger gibt es bereits. Spätestens zum 1. April soll Gerrit Schwalbach den Job von Schmidt antreten. Schwalbach stammt aus Neustadt, arbeitet derzeit im Referat Stadtentwicklung der Wesermetropole Bremen.

Laut Theiß hat sich der Neustädter gegen 27 andere Bewerber durchgesetzt. Ausschlaggebend sei die Erfahrung des 1968 geborenen Architekten gewesen. Außer bei der Stadt Bremen sei er als freier Mitarbeiter bei diversen Planungsbüros und als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Universität Siegen beschäftigt gewesen.

Schwalbach wiederum habe sich nach eigenen Angaben aus zwei Gründen für Stadthagen entschieden: Zum einen sei sein Arbeitsplatz nun näher an der Neustädter Heimat. Zum anderen verspreche er sich von einer kleineren Verwaltung einen allgemeineren, umfassenderen Zugang zum Thema Stadtentwicklung.

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