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00:16 10.11.2013
Hans-Georg Spangenberger diskutiert mit den Gästen des Ökumenischen Forums. Quelle: aw
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Von Axel Wagner

Stadthagen. Hans-Georg Spangenberger, Pastoralreferent in Hameln, bot den rund 25 anwesenden Zuhörern zunächst einen Überblick über die Ursprünge der christlichen Religionen, ihre Verästelungen und Abspaltungen sowie über Zusammenarbeit und Probleme untereinander. „Diese unterschiedlichen Kirchentümer stehen nebeneinander. Man hält Kontakt.“
Spangenberger spricht hier auch aus eigener Erfahrung: Er ist Vorsitzender des Arbeitskreises christlicher Kirchen (ACK) in Hameln. Der 1990 gegründete ACK, dem die katholische Kirche, die evangelisch-lutherische Kirche, die evangelisch-reformierte Kirche und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) angehören, organisiert beispielsweise gemeinsame Stadtkirchentage, Gottesdienste und Treffen mit anderen religiösen Gemeinschaften zum theologischen Austausch. Einen solchen ACK könnte es bald auch in Schaumburg geben, die Vertreter der hiesigen Kirchengemeinden zeigten daran großes Interesse. Spangenbergers Rat: „Immer wieder prüfen, wenn eine Gemeinde etwas vorhat, ob man das nicht gemeinsam mit anderen Gemeinden tun kann.“

Auf internationaler Ebene ist die Zusammenarbeit ungleich schwieriger, wie Spangenberger ausführt. Die Ordination von Frauen, Vielehe und der Umgang mit Homosexualität sind nur einige der hohen Hürden, die es zu überwinden gilt. Zu verfestigt sind hier die Positionen der einzelnen Religionen und auch Regionen. Spangenberger: „An diesen Fragen zerbrechen zurzeit weltweit verfasste Kirchen.“ Nichtsdestotrotz gebe es heute ein weltweites, dichtes Netz von bilateralen Kontakten.

Pfarrer Stephan Uchtmann kündigte an, dass das Ökumenische Forum im Februar 2014 fortgeführt werden soll, dann im Zuge einer Ausstellung zum Zweiten Vatikanischen Konzil.

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