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Steigende Besucherzahlen im Mausoleum

Stadthagen / Mausoleum Steigende Besucherzahlen im Mausoleum

Früher war das Stadthäger Mausoleum samt der Figurengruppe von Adriaen de Vries nur wenigen Eingeweihten bekannt. „Es träumte so vor sich hin“, sagt Udo Jobst, Vorsitzender des Vereins „Renaissance Stadthagen“. Vieles hat sich seitdem getan. Dank Werbemaßnahmen und Mundpropaganda nehmen die Besucherzahlen kontinuierlich zu. Der Verein plant weitere Schritte zur Steigerung der Bekanntheit.

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Wollen das Stadthäger Mausoleum noch bekannter machen: Heinrich Stoltze (von links), Udo Jobst, Gästeführerin Gudrun Fahlbusch und Klaus Pönnighaus. © han

Stadthagen (han). Seit der Ausweitung der Mausoleums-Öffnungszeiten im Oktober 2005 haben 56.000 Gäste die Kirche besucht; 12.000 von ihnen zahlten Eintritt, um zusätzlich die Grabstätte zu bestaunen. „Es ist schade, dass nur jeder Fünfte das Mausoleum besichtigt“, bedauerte Klaus Pönnighaus, stellvertretender Vorsitzender. Im aktuellen Jahr haben bislang 1454 Personen das Mausoleum besucht, dies sind 18 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2009.

Für die steigenden Besucherzahlen hat das Leitungsteam zahlreiche Gründe parat. Eine wichtige Rolle spiele Werbung. Im Umkreis von 60 Kilometern wurden Prospekte verteilt, zum Beispiel in Kurorten und im Bückeburger Schloss. Auch in Hannoveraner Museen und der Landesbibliothek liegen Flyer aus. Viele Auswärtige seien durch zwei Hinweisschilder an der Autobahn A2 auf Kirche und Mausoleum aufmerksam geworden.

Die aufwendigen Restaurierungsarbeiten im vergangenen Jahr samt der einhergehenden Berichterstattung hätten ebenfalls zur gestiegenen Resonanz in 2011 beigetragen. Zweimal war das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu Gast. „Die meisten Besucher kommen aus der Region“, so Jobst. Bei ausländischen Gästen handele es sich oft um Austauschschüler aus Frankreich, Finnland und Israel.

„Japaner und Amerikaner sind sehr interessiert“, ergänzte Heinrich Stoltze, „die saugen unser Angebot regelrecht auf.“ Eine wichtige Rolle spielen zudem Wallfahrer auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda. Auffällig sei, dass immer mehr Schulklassen Führungen buchten, die pro Schülerkopf nur ein Euro kosten.

„Renaissance Stadthagen“ will weiterhin die Werbetrommel rühren. Geplant ist, mit anderen Residenzstandorten und größeren Städten Kontakt aufzunehmen, um zu erreichen, dass deren Internetseiten auf das Stadthäger Angebot verlinkt werden. Zudem solle der Kontakt zu Schleswig-Holstein intensiviert werden, genauere Details hierzu verriet der Vorstand nicht.

Zu den „Tagen der Weserrenaissance“ im August sowie am „Tag des Offenen Denkmals“ am 11. September erwartet der Verein einen Besucheransturm, auf den mit zusätzlichem Personal und verlängerten Öffnungszeiten reagiert werde.

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