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Stillstand beim Leerstand

Schmöe-Immobilie Stillstand beim Leerstand

Ein Leerstand in der Altstadt weniger, aber gleichzeitig ist ein neuer entstanden: Das Modehaus Maxi ist zum Jahreswechsel aus der sogenannten Schmöe-Immobilie an der Ecke Marktstraße/Wallstraße ausgezogen. Es wird ab 11. Februar in wenigen Hundert Metern Entfernung am Markt 4 – dem ehemaligen Sitz eines Optikers – zu finden sein. Wie die Schmöe-Immobilie, die sich im Besitz des Modehauses Hagemeyer befindet, zukünftig genutzt wird, ist bislang unklar.

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Stadthagen. Hagemeyer-Geschäftsführer Jürgen Ahrens stellte auf Anfrage klar, dass nicht die Hagemeyer GmbH dem Modegeschäft Maxi gekündigt hat, sondern dieses selbst die Initiative ergriffen hatte. „Wohl aufgrund des Zustandes des Hauses, der nicht mehr der Beste ist“, vermutet Ahrens.
„Wir haben uns bewusst für den Umzug entschieden“, bestätigt Angela Remmert, Geschäftsführerin vom Modehaus Maxi. Hauptmotiv sei gewesen, „dass wir keine Gewissheit hatten, wie lange wir im Schmöe-Gebäude hätten bleiben können“. Zudem „ist der Laden definitiv zu groß für uns gewesen“, ergänzt Remmert. Der neue Standort am Marktplatz sei vom Zuschnitt her geeignet und von der Lage her „ideal“.
Bereits im Jahr 2012 hatte das Modehaus Hagemeyer die Schmöe-Immobilie in ihren Besitz gebracht. Nach Angaben von Ahrens soll dort mithilfe von Filialisten aus dem Bekleidungssektor eine Anbindung zur Marktstraße entstehen. Der ursprüngliche Plan dieser Strategie: Die Schmöe-Immobilie und das benachbarte Gebäude, in dem sich die Fleischerei Gattermann befindet, abreißen und dort einen neuen Komplex entstehen lassen. Dieser solle dann an Filialisten vermietet werden. Allerdings konnte Hagemeyer das Nachbargebäude noch nicht in seinen Besitz bringen – daher stockt dieser Plan.
Dessen Inhaberin Marina Beinke-Wiechert teilt auf Anfrage dazu mit: „Wir wollen nicht verkaufen.“ Das gelte definitiv für 2015, „danach sehen wir von Jahr zu Jahr weiter“. Es bestehe zudem mit der Fleischerei Gattermann „ein langjähriger Pachtvertrag und es besteht nicht die Absicht, diesen vorzeitig zu kündigen“.
Wie es mit der Schmöe-Immobilie weiter geht, steht somit in der Schwebe. Die Verhandlungen mit einem potenziellen Nachmieter seien Ende des vergangenen Jahres gescheitert, berichtet Ahrens: „Je nach Bedarf werden wir handeln.“
Heißt: Erst wenn ein geeigneter Mieter gefunden wird, entscheidet sich, was mit dem Gebäude passiert. Möglich ist demnach nicht nur eine erneute Vermietung. Auch ein einzelner Neubau, losgelöst vom genannten Gebäude nebenan, ist im Bereich des Möglichen – eventuell inklusive einer freien Fläche hinter diesem Nachbarhaus. Diese Fläche gehört schon seit einiger Zeit Hagemeyer.

ssr, js

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