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„Stoff Kontor“ soll alte Fabrik neu beleben

Stadthagen / Textilien und Wohnaccessoires an der Fröbelstraße „Stoff Kontor“ soll alte Fabrik neu beleben

Mit der Neueröffnung des „Stoff Kontors“ soll in die alte Möbelfabrik an der Fröbelstraße 3 in Stadthagen wieder neues Leben einkehren.

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Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter haben eine Auswahl von Textilien auf Lager.

Quelle: kil

Stadthagen (kil). Die Eigentümer des Gebäudes und Inhaber des neuen Unternehmens, Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter, bieten auf rund 250 Quadratmetern textile Stoffe für Polstermöbel, Gardinen und vieles mehr sowie den Lagerverkauf von Wohnaccessoires an.

 Die offizielle Neueröffnung geht Freitag, 13. April, von 10 bis 18 Uhr sowie Sonnabend, 14. April, von 10 bis 14 Uhr an der Fröbelstraße 3 über die Bühne. Zusätzlich zum Verkauf bietet die Modedesignerin Birgit Supper auch regelmäßig Nähkurse und -aktionen an.

 Für die Inhaber ist der „Stoff Kontor“ zwar ein neues Geschäftsmodell, nicht aber die erste Idee, die sie in der Kreisstadt umsetzen. Bevor die beiden für einige Jahre nach Berlin zogen, hatten sie nämlich bereits diverse Unternehmen in Stadthagen – von der Polstermöbelfirma über eine Druckerei bis hin zur Werbeagentur. Ihr neues „Schmuckstück“ passt nun perfekt zu ihrem persönlichen beruflichen Profil: Design und Innenarchitektur. Die Kontakte, die sie in der Polstermöbelbranche gesammelt haben, können sie nach eigenen Angaben jetzt nutzen, um günstig an hochwertige textile Waren zu kommen, erklärte Bernhardt.

 Mit der Neueröffnung wollen die Eigentümer außerdem den „drohenden Leerstand der Räumlichkeiten verhindern“, erzählte Schlüter. Nach dem Weggang des Bildungsangebotes von „Arbeit und Leben“ und dem kürzlichen Auszug der Volkshochschule steht mittlerweile ein Großteil des mehr als 2000 Quadratmeter umfassenden Baus leer. Zusätzlich zur Neueröffnung des „Stoff Kontors“ hoffen die Besitzer nun, bald neue Mieter und Nutzungsmöglichkeiten für den hufeisenförmigen Gebäudekomplex zu finden, um diesen „neu zu beleben“.

 Die Inhaber selbst wohnen ebenfalls im Gebäude. So, wie es die Bezeichnung „Kontor“ im ursprünglichen Sinne vorsieht: Früher befand sich das Kontor des Kaufmanns oftmals mitsamt dessen Warenlager und der Wohnräume unter einem Dach.

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