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Streit um Stelle für Jugendarbeit

Stadthagen Streit um Stelle für Jugendarbeit

Ob die „Fachkraft für offene Jugendarbeit und Beteiligung“ langfristig im Stellenplan der Stadtverwaltung verankert werden soll, darüber hat es im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur des Rates am Donnerstagabend unterschiedliche Auffassungen gegeben.

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Quelle: SN

Stadthagen. Einmütig bis zum 31. Juli 2015 verlängert wurde allerdings die derzeitige Befristung der Stelle. Das hat freilich eher formelle Gründe. Denn die Anfang 2013 für eine Frist von zwei Jahren vom Rat beschlossene Stelle war erst mit elf Monaten Verspätung besetzt worden. Unter offener Jugendarbeit werden Angebote für nicht in Vereinen, Verbänden oder anderweitig organisierte Jugendliche verstanden. Zudem kümmert sich die Fachkraft um geeignete Beteiligungsformen von jungen Leuten an der politischen Willensbildung in Bereichen, die Jugendliche betreffen.

 Im Rahmen der Beratungen über den städtischen Etat für 2015 soll über die dauerhafte Fortführung der Planstelle entschieden werden. Thomas Pawlik (SPD) plädierte klar dafür. Die Fachkraft nehme eine wichtige Rolle in der städtischen Jugendarbeit ein, viel Positives sei bereits angeschoben worden. Zudem sei in diesem Bereich eine personelle Kontinuität wichtig.

 Ganz anders sah das Gundi Donjes (WIR), die argumentierte, die von der Fachstelle abgedeckten Tätigkeitsbereiche müssten von Stadtjugendpfleger Ralf Cordes mit erledigt werden. Das müsse zu schaffen sein. „Unersprießlich“ fand Pawlik diese Meinung, „die kann nur auf Unkenntnis dessen basieren, was ein Stadtjugendpfleger so alles zu tun hat.“ Er bat die Stadtverwaltung, „dieses einmal öffentlich transparenter zu machen“.

 Heiko Tadge (CDU) verlangte eine Auswertung der bisherigen Tätigkeiten der Fachkraft. Zudem forderte er eine Auflistung, „was diese Fachkraft in Zukunft ganz konkret tun soll“. Hier müsse noch „Butter bei die Fische“, so Tadge. Erst auf Grundlage dieser Informationen sehe sich die Union in der Lage, über eine unbefristete Personalstelle zu entscheiden. Iris Freimann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste, sicherte diese Auflistung zu: „Wir werden darstellen, was diese Fachkraft an Projekten und Aktionen durchführen soll.“ ssr

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