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Tadge: Biergarten wäre ungünstig

Stadthagen / Landsberg'scher Hof Tadge: Biergarten wäre ungünstig

„Stadthagen braucht keinen mehrmonatigen Biergarten im Landsberg’schen Hof.“ Diese Überzeugung hat Heiko Tadge, Partei- und Fraktionschef der Stadthäger CDU, während der jüngsten Jahresversammlung der Union vertreten.

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Hier will der Stadthäger CDU-Politiker Heiko Tadge auf keinen Fall einen mehrmonatigen Biergarten haben.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Tadge spielte auf einen Antrag von „La Piazzetta“-Wirt Frank Gerecht an, im Landsberg’schen Hof von Mai bis September einen Biergarten öffnen zu dürfen. Ein solches Dauerangebot halte er für „ungünstig“, sagte der CDU-Politiker unter dem Beifall etlicher Mitglieder.
Ein solcher Biergarten würde laut Tadge „den vielen bereits bestehenden guten Angeboten der Außengastronomie in der Altstadt Kundschaft wegnehmen“. Denn unterm Strich werde es „keine zusätzlichen Besucher für die Außengastronomie geben, sondern es würde nur eine Umverteilung passieren“, ist sich der CDU-Politiker sicher: „Und das würde dann den Gastronomen schaden, die in der Altstadt dauerhaft und verlässlich gute Außengastronomie betreiben.“ Dazu zähle er selbstverständlich auch „den potenziellen Anbieter des Biergartens selber“, fügte Tadge hinzu.
Zudem werbe Stadthagen touristisch zu Recht mit dem Ensemble der Weser-Renaissance. „Wie würde das wirken“, fragte Tadge, „wenn ein Gästeführer einer Touristengruppe den Landsberg’schen Hof zeigt und dort, etwa an einem nassen Tag, vor allem geschlossene Pavillons und leere Biertische darbieten muss?“
Unabhängig von seiner kompromisslosen Ablehnung eines fünfmonatigen Biergartens wünscht sich Tadge während der Fußball-Europameisterschaft dort ein „Public Viewing“. Tadge dazu: „Das wollen wir haben, es wäre sehr schön, wenn es letztlich klappen würde.“ Damit spielte der CDU-Vormann auf die noch ungeklärten rechtlichen Fragen bezüglich des Lärmschutzes an. Dass das Bundesumweltministerium in diesem Jahr nicht automatisch generelle Genehmigungen erteile, „die den Ausnahme- zum Regelfall machen würden“, findet Tadge „nachvollziehbar“. Gleichwohl hofft er darauf, dass die zuständigen Behörden eine Regelung finden, die ein „Public Viewing“ im Landsberg’schen Hof ermöglichen würde.

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