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Tadge verärgert Gastronomen

Stadthagen / Wochenmarkt-Konzept Tadge verärgert Gastronomen

Heiko Tadges (CDU) Kritik am neuen Wochenmarkt-Konzept ist für zwei Stadthäger Marktplatz-Gastronomen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. „Sollen sie’s doch besser machen“, sagt „La Piazzetta“-Chef Frank Gerecht. Für ihn sei klar: „Da sagt eine Partei, wir sind dagegen, weil es von den anderen kommt.“

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Seit Langem ein Streitpunkt: Das Wochenmarkt-Konzept.

Quelle: rg

Stadthagen (jcp). Aus der Sicht von Gerecht und Edgar Matuschek vom Bistro „Mittendrin“ hat sich in den vergangenen Jahren viel Frust zwischen Marktplatz-Gastronomen und Markt-Beschickern angestaut. Auf dem „alten“ Wochenmarkt hat Gerecht im Sommer rund die Hälfte seiner Außenfläche zurückbauen müssen, das beinahe tägliche Hin und Her habe einen kundenfreundlichen Aufbau extrem erschwert. Dispute darüber, wer – Gastronom oder Beschicker – wann, was und wie lange wohin stellen darf, seien eher die Regel als die Ausnahme gewesen. Im Moment habe sich die Lage beruhigt.

„Das Letzte, was wir wollen, ist, dem Wochenmarkt zu schaden“, sagt Gerecht. Von diesem hätten schließlich „alle etwas“. Ein Zurück zum alten Konzept, weil einige Beschicker sich wenig angetan von dem neuen zeigen, halte er aber nicht für den richtigen Weg. Bei Tadges Äußerungen in den SN habe es ihm „gereicht“.
„Da kommt überhaupt nichts Konstruktives bei herum“, moniert der „La Piazzetta“-Chef. Tadge solle sich im Sommer einmal nach Rinteln begeben und sich fragen, „warum da 150 Leute draußen sitzen und in Stadthagen 30“. „Mittendrin“-Mann Matuschek ergänzt: „Was uns nervt, ist dieses ständige Gegeneinander.“

Die Gastronomen, so Gerecht, hätten zum Beispiel mit dem „Nachtzug“ gezeigt, was möglich sei, wenn man stattdessen zusammenarbeitet. Matuschek und er wünschen sich, „dass wir uns alle zusammensetzen und besprechen, wie es besser laufen kann“.

„Wir“, das seien Gastronomen, Markt-Beschicker, Stadtmarketing und Verwaltungsvertreter. Das sei nämlich das eigentliche Problem, ergänzt Matuschek: „Wir reden nicht miteinander.“

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