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Taxifahrer schimpfen über Bahnhofsampeln

Stadthagen / Kreisel Taxifahrer schimpfen über Bahnhofsampeln

Die Einrichtung eines Kreisels vor dem Bahnhof wäre nach Überzeugung der Stadtverwaltung viel zu teuer – jedenfalls im Verhältnis zu den damit erreichbaren Vorteilen.

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Aus Sicht der Verwaltung alternativlos: die drei Ampeln auf engstem Raum vor dem Bahnhofsgelände.

Quelle: rg

Stadthagen. Stadthagen (ssr.) Taxifahrer hatten die Verkehrsregelung im Vorfeld des Bahnhofs mit drei kurz aufeinanderfolgenden Ampeln kritisiert und die Einrichtung eines Kreisels angeregt (wir berichteten).

 Bereits vor einiger Zeit seien für das Areal von einem Ingenieur- und Vermessungsbüro Planungsalternativen erarbeitet worden, teilt die Verwaltung in einem Presseschreiben mit. Die Möglichkeit der Umsetzung eines Kreisels sei dabei ebenfalls untersucht worden. Nach intensiven Abstimmungsgesprächen mit den zuständigen Fachbehörden sowie unter Abwägung der Vor- und Nachteile habe man sich gegen einen Kreisel ausgesprochen.

 Zum einen entstünden durch die Anordnung eines Kreisels und der damit erforderlichen Umordnung des Omnibusbahnhofs sehr hohe Baukosten, die in keinem Verhältnis zum daraus gezogenen Nutzen stehen würden, argumentiert die Verwaltung. Die Ampeln führten nur in den Stoßzeiten zu Rückstaus. Dieses Problem würde jedoch auch durch einen Kreisel nicht ausgeschlossen werden können, zumal die Leistungsfähigkeit eines Kreisels bei der gegebenen hohen verkehrlichen Belastung der Bahnhofstraße in diesem Bereich eingeschränkt wäre.

 Außerdem, so die Verwaltung weiter, müsste bei der Einrichtung eines Kreisels der gesamte Zufahrtsbereich zum Bahnhof umgestaltet werden. Die in diesem Bereich vorhandenen Parkplätze würden ersatzlos entfallen; für Lastzüge aus Richtung Stadt mit dem Ziel Bahnhof müsste zudem eine gesonderte Rechtsabbiegerfahrbahn eingerichtet werden.

 Die von Taxifahrern ferner vorgeschlagene Sperrung der direkt vor dem Bahnhofsgebäude verlaufenden Fahrbahn für den allgemeinen Fahrzeugverkehr würde ebenfalls zu keiner Entlastung in Stoßzeiten führen, heißt es in dem Schreiben. Durch eine Sperrung dieser von den Taxis genutzten Fahrbahn könnten die vom Parkplatz abfahrenden Fahrzeuge ausschließlich die östlich der Bus-Parkbuchten gelegene Straße nutzen. Dies würde jedoch nicht verhindern, dass sich zu Stoßzeiten gegebenenfalls ein Rückstau vor den Ampeln bildet.

 Die von einem Taxifahrer angeführten Probleme beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste sowie bei der Abfahrt können von der Verwaltung nicht nachvollzogen werden. Die Lage der Taxi-Halteplätze unmittelbar am Bahnhofsvorplatz gewährleiste den Fahrgästen – auch in Stausituationen – ein gefahrloses Ein- und Aussteigen. Eine von der Verwaltung aus diesem Anlass vor Ort unter den Taxifahrern durchgeführte Kurzbefragung habe diese Einschätzung auch bestätigt.

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