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Stadthagen Stadt Tempolimit soll absichern
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Tempolimit soll absichern
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00:17 16.12.2016
Auch nach Monaten müssen Verkehrsteilnehmer auf der erneuerten Ortsumgehung abbremsen. Quelle: rg
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Stadthagen

Eine finale Einigung hat es in der Sache erst in der vergangenen Woche gegeben. Das hat Markus Brockmann jetzt auf SN-Anfrage mitgeteilt. „Die Firma hat es nicht so lange hinausgezögert“, erklärt der Leiter der Geschäftsstelle Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Vielmehr sei es so, dass seine Behörde das Problem nicht allzu weit oben auf der Prioritätenliste hatte. Dort habe nämlich unter anderem der 2+1-Ausbau der B65 gestanden. Brockmann: „Wir wollten erst einmal die offenen Baustellen zum Jahresende fertig bekommen.“

Zwei Hügel hinterlassen

Der Behördenleiter wertet das als „hinnehmbare Verzögerung“. Dennoch sei klar gewesen, dass auch die Ortsumgehung früher oder später wieder angegangen werden müsse. Die beauftragte Firma hatte nach Sanierungsarbeiten am Asphalt in Fahrtrichtung Bückeburg zwei Hügel jeweils in Höhe der dortigen Brücken hinterlassen. Die Straßenbaubehörde verlangte Ausbesserungsarbeiten. Nach Darstellung von Brockmann führte das zu Unstimmigkeiten: Die Firma war der Ansicht, ordnungsgemäß gearbeitet zu haben.

Den ersten Hügel haben die Arbeiter schließlich doch plattgemacht. Für den zweiten, erklärt Brockmann, habe man aus den genannten Gründen erst in der vergangenen Woche eine gemeinsame Lösung finden können. Und die sei auch nötig: Ohne 70-Schild gibt es im infrage stehenden Bereich keine Begrenzung. Fahrer könnten sich erschrecken und das Steuer verreißen. Brockmann: „Wir wollen nicht, dass da einer den Abflug macht.“

Brockmann hofft auf einen baldigen Baustart nach dem 9. Januar, dem Ende der Weihnachtspause der meisten Baubetriebe. Da die Auftragsbücher der Firmen dieser Branche zumeist übervoll seien, könne er noch kein konkretes Datum nennen. Für Autofahrer wichtig: Die Arbeiten dauern nur einen Tag, gesperrt wird dafür nichts. jcp

Es nervt

Ein Kommentar von Verena Insinger

Gebetsmühlenartig bittet die Landesbehörde immer wieder alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner – Zitat – „um Verständnis“. Doch dieses ist so langsam verspielt. Nicht genug, dass sich der 2+1-Ausbau der B65 und der der sogenannten Stadtautobahn deutlich verzögert haben: Fehlerhafte Umsetzungen in beiden Fällen, dauerhafte und für den Verkehrsteilnehmer überhaupt nicht nachvollziehbare Geschwindigkeitsbegrenzungen und nicht vollständige Beschilderungen zerren an den Nerven. Auf Verständnis darf die Behörde mittlerweile nicht mehr hoffen.

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