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Stadthagen / Sauna Teures Schwitzen

Wer die Saunalandschaft des Stadthäger Tropicanas genießen will, muss dafür vielleicht schon ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen.

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Saunieren gehen im Tropicana kann teuerer werden.

Quelle: pr.

Von Oliver Nowak Stadthagen. Der Grund: Die Mehrwertsteuer auf Saunabesuche soll nach den Plänen der Bundesregierung von sieben auf 19 Prozent angehoben werden.

 „Wenn es zu einer Erhöhung der Saunapreise kommt, werden wir das rechtzeitig mitteilen“, sagt Helmut Kirchhöfer, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Stadthagen, unter deren Regie das Tropicana geführt wird. Nach seinen Erkenntnissen werde die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent jedoch nicht gleich zum 1. Januar 2015 von der Bundesregierung umgesetzt. Vielmehr sei momentan der 1. Juli kommenden Jahres im Gespräch. Zumindest würden sich darum die Interessenverbände, die European Waterpark Association (EWA), der Deutsche Saunabund und der Bundesverband öffentlicher Bäder, bemühen. Mit einer Unterschriftenaktion sollen ab Montag, 20. Oktober, bis zum 20. Januar 2015, Stimmen gegen die Mehrwertsteuererhöhung im Tropicana gesammelt, betont Kirchhöfer.

 Ob mit der Mehrwertsteuererhöhung für Saunabesuche um zwölf Prozentpunkte auch die Eintrittspreise ins Stadthäger Schwitzparadies steigen, bleibe abzuwarten, ergänzt Kirchhöfer, der einer Aufsichtsratssitzung des Tropicanas nicht vorgreifen will. Dieses Gremium müsse schließlich über eine Preiserhöhung entscheiden. Doch: „Unsere Saunapreise sind schon hart kalkuliert“, sagt der Geschäftsführer.

 Zurzeit zahle ein Erwachsener Saunabesucher wochentags je nach Uhrzeit zwischen 14,50 und 17,50 Euro; am Wochenende werden für Erwachsene 18,50 Euro fällig. Kinder zahlen immer elf Euro. Mit einem der Steuererhöhung angepassten Anzug der Preisschraube würden die Tickets für Erwachsene etwa zwischen 1,50 Euro und zwei Euro teurer werden. Für Kinder würde sich der Eintritt um etwa 1,20 Euro erhöhen.

 Ob die Steuererhöhung jedoch annähernd Eins-zu-eins auf die Saunagäste im Tropicana umgeschlagen werden, werde von den Aufsichtsratsmitgliedern ausdiskutiert. Bei der kommenden Sitzung des Gremiums im November werde er das Thema ansprechen, sagt Kirchhöfer.

 Die Preise für die in der Sauna angebotenen Wellnessprogramme wie das Rhassoul-Bad oder Massagen wären von der Mehrwertsteuererhöhung jedoch nicht betroffen – für diese gelten ohnehin ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

 Anlass für die geplante Erhöhung der Abgabe ist eine Initiative der Bundesregierung. Der bisher geltende reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent wurde erhoben, weil das Saunieren als Gesundheitsvorsorge angesehen wurde. Doch damit ist jetzt Schluss, denn Wellnessangebote, zu denen nun offenbar auch ein Saunabesuch zählt, sollen ab dem kommenden Jahr mit 19 Prozent besteuert werden. on

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