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Theiß: SPD-Kritik ist haltlos

Spielplatz Am Obstanger Theiß: SPD-Kritik ist haltlos

Nach WIR hat sich nun auch die Stadtverwaltung zu der Forderung der SPD geäußert, den Spielplatz Am Obstanger zu verlegen. „Die Behauptungen der SPD können wir so nicht akzeptieren“, kommentiert Bürgermeister Oliver Theiß den Vorstoß der Sozialdemokraten.

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Stadthagen. Nach Angaben des Verwaltungschefs seien die Beschwerden über die Lärmbelästigung zweier Anwohner am Spielplatz bereits seinem Vorgänger Bernd Hellmann zugetragen worden. In der Folgezeit seien erste Maßnahmen ergriffen worden, um den Geräuschpegel zu senken, erklärt Theiß. Beispielsweise wurde eine Hecke errichtet, um die Lautstärke aufzufangen. „Außerdem ist der Spielplatz Am Obstanger der Einzige von insgesamt 42, der feste Ruhezeiten hat“, so Theiß weiter.

Obwohl die Verwaltung nach geltendem Recht beim Emissionsschutz keineswegs dazu verpflichtet sei, habe man weiterhin die Option geprüft, den Spielplatz zu verlegen. Es habe zwei Möglichkeiten gegeben, die allerdings aus verschiedenen Gründen ad acta gelegt worden sind.

Eine Umsetzung in Richtung des etwa 50 Meter entfernten Geothermie-Haus gestaltet sich nach Worten von Theiß schwierig, da die Rohrleitungen des Heizhauses direkt unter den neu geschaffenen Spielplatz verlaufen würden. „Die Bauarbeiten wären entsprechend aufwendig und teuer, das müsste alles per Hand passieren, damit nichts beschädigt werden würde“, sagt Theiß.

In direkter Nachbarschaft befinde sich außerdem eine Fläche, die für eine Verlegung des Spielplatzes in Betracht gekommen war. Allerdings ist diese für einen möglichen Kindergarten vorgesehen. „Es wäre fatal, wenn die Stadt das einzige Grundstück abgeben würde, wo schnell eine Kita errichtet werden könnte“, erklärt Iris Freimann, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste.

Auch den Vorwurf der SPD, die Spielgeräte der erst im Jahr 2007 errichteten Anlage seien mangelhaft ausgestattet, will sich die Verwaltung nicht gefallen lassen. „Das war nie Thema der Gespräche. Außerdem gab es in der ganzen Zeit keine einzige Beschwerde“, bekräftigt Freimann. Die Behauptung, dass die Spielgeräte für Kinder im Grundschulalter und aufwärts nicht geeignet wären, sei ebenfalls falsch. „Der Spielplatz ist für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren konzipiert und wird von diesen auch intensiv genutzt“, so Theiß.

Abgehakt ist das Thema für die Verwaltung damit aber noch nicht: Für März ist eine Informationsveranstaltung geplant, um den Dialog zwischen Nutzern der Anlage und Anwohnern zu fördern. Zudem sollen Vorschläge gesammelt werden, wie man den Lärm verringern kann. Vorstellbar sei beispielsweise die Neupositionierung einzelner Geräte innerhalb des Spielplatzes. js

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