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Stadthagen Stadt Theiß: Wiedensahl profitiert genauso
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Theiß: Wiedensahl profitiert genauso
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00:19 01.01.2016
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Stadthagen

Dass es im Wiedensahler Rat harsche Kritik an der Forderung von Theiß gegeben hat, die Gemeinde möge sich mit 5000 bis 10 000 Euro an dem Projekt beteiligen (wir berichteten), kann Theiß nicht nachvollziehen: „Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.“

So hatte der stellvertretende Wiedensahler Bürgermeister Arendt Oetker geschimpft: „Ich finde es eine Frechheit, dass eine Kreisstadt uns um Geld bittet.“ Theiß dazu: „Hier wird etwas heißer gekocht, als es gegessen wird.“

Der Verwaltungschef betonte, es habe drei Sitzungen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe gegeben, in der Vertreter Stadthagens und Wiedensahls zusammengewirkt haben. In diesem Gremium sei Einverständnis über die Wilhelm-Busch-Tage erzielt worden. Aus dem Konzept sei jetzt eine Projektbeschreibung entstanden, die auch Programmpunkte für die Wilhelm-Busch-Tage am 3. und 4. September 2016 beinhalte. „Das Ganze ist also eine gemeinsame Sache und kein Stadthäger Kind“, unterstreicht Theiß.

Insbesondere am 4. September, an dem die Wilhelm-Busch-Tage in den Großraumentdeckertag integriert werden, soll „der Austausch der Besuchergruppen zwischen den beiden Orten ein Kernelement sein“, heißt es in der Projektbeschreibung. Wie Theiß erläuterte, sollen die Besucher per Shuttle-Service mit Bussen und Pferdekutschen zu den Wilhelm-Busch-Stätten in Wiedensahl gebracht werden. Am Bahnhof und an den Ortseingängen der Kreisstadt werde über diesen Shuttle-Dienst wirkungsvoll informiert, führte Theiß aus.

Mit der Eröffnung der Ausstellung der Max-und-Moritz-Preisträger des 31. Internationalen Comic-Salons Erlangen 2016 in Wiedensahl wird laut Theiß während der Wilhelm-Busch-Tage zudem ein Programm-Höhepunkt in der Gemeinde verortet.
Der Stadthäger Bürgermeister ist überzeugt: „Die Wilhelm-Busch-Tage bieten die große Chance, dass sowohl Stadthagen als auch Wiedensahl über die Grenzen Schaumburgs hinaus touristisch noch besser bekannt werden.“

Theiß versicherte, er freue sich schon auf die nächste Sitzung des Wiedensahler Gemeinderates, in der er die Projektbeschreibung vorstellen kann. „Dann werden sich Missverständnisse, die zwischenzeitlich offenbar aufgekommen sind, sicherlich ausräumen lassen.“

Auch die genannte Summe von 5000 bis 10 000 Euro als finanzieller Beitrag Wiedensahls „ist nicht in Stein gemeißelt“. Das sei vielmehr „ein erster Vorschlag, über den geredet werden kann.“
Der Stadthäger Rat habe seinerseits 31 000 Euro zur Verfügung gestellt (wir berichteten). Es ist laut Theiß aber nötig, dass sich auch Wiedensahl finanziell beteilige, so etwa für die gemeinsame Vermarktung der Veranstaltung und für den Shuttle-Service. ssr

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