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Theiß plant Schulwegkonferenz

Lösungen finden Theiß plant Schulwegkonferenz

Seit Beginn der SN-Aktion „Sicherer Schulweg“ sind zahlreiche Einsendungen von Lesern eingegangen, die auf Gefahrenpunkte bei Schulwegen in Schaumburg aufmerksam machen. Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß nimmt dies zum Anlass, eine Schulwegkonferenz ins Leben zu rufen.

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Quelle: pr.

Stadthagen. „Die Frage nach der Sicherheit von Schulwegen ist von der Verwaltung als wichtiges Thema aufgegriffen worden“, sagt Theiß in einem Schreiben an die SN. Demnach sollen Schulleitungen und Elternvertretungen der Schulen mit der Verwaltung über aus ihrer Sicht gefährliche Verkehrssituationen sprechen und gemeinsam Lösungsvorschläge entwickeln.

Hauptaugenmerk Grundschulen

Das Hauptaugenmerk der Verwaltung liege zunächst bei den Stadthäger Grundschulen, deren Schulträger die Stadt ist, teilt Theiß mit. Als Vermittler steht die Stadtverwaltung aber auch für die anderen Schulen der Kreisstadt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die erarbeiteten Punkte sollen nach Angaben des Bürgermeisters an die rechtlich zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet werden. Im Fall der Kreuzung Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße sind das beispielsweise der Landkreis und die Landesbehörde für Verkehr – beide zählen außerdem zur Verkehrskommission.

In dieser sollen laut Theiß auch die Brennpunkte besprochen werden, die die SN mit ihrer Aktion aufgezeigt haben. „Da wir zum Beispiel auf Landesstraßen keine verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen dürfen, können wir konkrete Aussagen nicht treffen. Hierzu müssen zunächst andere Stellen wie Polizei, Landkreis oder Landesbehörde eingebunden werden“, erklärt Theiß.

Die Erstellung einer Karte mit Gefahrenstellen ist hingegen nicht geplant. Die Stadtverwaltung will diesen Gedanken jedoch als Anregung in ihre Überlegungen aufnehmen, heißt es weiter. Die Schwierigkeit dürfte darin liegen, eine Gefahrenstelle konkret zu definieren, schließt Theiß. mak

Grünphase kommt

Die alleinige Grünphase für Radfahrer und Fußgänger an der Unfallkreuzung Vornhäger-/Lauenhäger Straße kommt. Wie Dirk Lueg von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilte, wird die Ampelanlage am kommenden Wochenanfang umprogrammiert.

Demnach soll sie am Mittwoch in Betrieb genommen werden. Dann können Radfahrer und Fußgänger, die die Lauenhäger Straße überqueren wollen, eine alleinige Grünphase anfordern. Der Fahrzeugverkehr muss warten.

Das gilt freilich nicht für das Überqueren der Vornhäger Straße. Dort bleibt die Fußgängerampel im normalen Rhythmus. „Ansonsten würden wir zu lange Staus riskieren“, begründete das Lueg. „Wir freuen uns, dass die Grünphase schnell kommt“, sagte Birgit Maiwald vom Straßenverkehrsamt des Landkreises. ssr

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