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Theiß verteidigt Sperrung

Festplatz wegen des Krammarktes drei Wochen lang blockiert Theiß verteidigt Sperrung

Bürgermeister Oliver Theiß verteidigt die lange Sperrung des Festplatzes für den Krammarkt – obwohl andere Städte für vergleichbare Veranstaltungen wesentlich kürzere Auf- und Abbauzeiten einplanen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Stadthagen. So sperrt die Stadt Minden den Platz „Kanzlers Weide“ für die Mai-Messe zwar ebenfalls für drei Wochen, die Veranstaltung dauert mit neun Tagen allerdings auch vier Tage länger als der Stadthäger Krammarkt. Dieser geht vom 11. bis 15. März auf dem Festplatz über die Bühne. Der größte kostenfreie Parkplatz in Innenstadtnähe ist vom 29. Februar bis zum 18. März für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Schausteller reisen früh an

Theiß ist davon überzeugt, dass die Bürger Verständnis dafür haben, dass sie für solch eine „herausragende Veranstaltung“ sich in diesem Zeitraum einen anderen Parkplatz suchen müssen.
Die verhältnismäßig lange Sperrung begründet der Bürgermeister damit, dass „umfangreiche Vorbereitungen erforderlich sind“. Theiß: „Bereits eine Woche vor Beginn des Marktes reisen die ersten Schausteller für den Aufbau an. Dann werden die Stromanschlüsse sowie Standrohre für die Wasserversorgung benötigt. In dieser Woche müssen die Schilder für die Notausgänge gesetzt, der Rettungsweg gekennzeichnet, die Abfall- und Fettcontainer sowie die Toilettenwagen aufgestellt werden.“

Erschwerend hinzu komme, dass erfahrungsgemäß auch nach der angekündigten Sperrung noch Fahrzeuge auf dem Festplatz stehen. „Da wir aus Gründen der Bürgerfreundlichkeit ein kostspieliges Abschleppen möglichst vermeiden möchten, planen wir einen ausreichenden Zeitraum für die Ermittlungen der Halter ein und geben Gelegenheit, das Fahrzeug selbst zu entfernen“, nennt Theiß einen weiteren Grund für die lange Sperrung.

Kein kostenfreies Parken in der Innenstadt

Sollte der Parkraum unbedingt benötigt werden, zum Beispiel aufgrund einer Veranstaltung in der Festhalle oder für Reisebusse für eine Klassenfahrt des Ratsgymnasiums, sei die Stadtverwaltung jederzeit bereit, zu prüfen, ob auf dem Festplatz Parkflächen für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt werden können.

Für die Dauer der Sperrung gebührenpflichtige Parkplätze in der Innenstadt kostenfrei zu machen, kommt für den Bürgermeister dagegen nicht infrage. Der Festplatz werde überwiegend von Dauerparkern belegt, begründet Theiß seine Haltung. „Es ist jedoch nicht erwünscht, dass innenstadtnahe Parkplätze von Dauerparkern belegt werden und somit für Bürger, die einkaufen möchten, nicht mehr zur Verfügung stehen.“ ber

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