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Theiß warnt vor Festlegung

Stadthäger Rat debattiert über Bewegungsbecken Theiß warnt vor Festlegung

Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) hat in der Sitzung des Rates am Montagabend vor einer Festlegung für ein Bewegungsbecken am Tropicana gewarnt. Jan-Philipp Beck bekundete hingegen namens der rot-grünen Mehrheitsgruppe, diese „favorisiert den Bau eines Bewegungsbeckens im Jahr 2016“.

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Stadthagen. Beck betonte, gleichwohl verliere die rot-grüne Gruppe die Planung für ein Außenschwimmbecken nicht aus den Augen. Vorstellbar sei ein Sportbecken oder ein Naturbad. Hierbei seien die Finanzierungsfragen freilich noch offen. Man sei bestrebt, an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten.

Theiß führte aus, angesichts der finanziellen Lage der Stadt sei es „unrealistisch, dass beide Becken umgesetzt werden können“. Er halte es aber für wichtig, vor einer Entscheidung des Rates eine Bürgerbefragung darüber durchzuführen, welches Becken gewünscht werde. Zuvor sei freilich eine umfassende Aufstellung der Kosten für beide Optionen erforderlich. Theiß betonte, er ziele nicht auf einen verbindlichen Bürgerentscheid, sondern auf eine Befragung, welche die Grundlage für eine souveräne Entscheidung des Rates darstellen solle. Unterstützung erhielt Theiß von der Ratsgruppe WIR/FDP.

Auf der Tagesordnung des Rates hatte das Thema Tropicana gestanden, weil Rot-Grün eine Reihe von Arbeitsaufträgen für die Verwaltung und die Wirtschaftsbetriebe als Träger des Freizeitbades beantragt hatte. So werden unter anderem eine aktuelle Kostenrechnung für das Bewegungsbecken und Absichtserklärungen potenzieller Nutzer verlangt. Mit Blick auf ein Außenschwimmbecken werden die Wirtschaftsbetriebe aufgefordert, bis Ende 2015 verschiedene Optionen entscheidungsreif mit einer jeweils detaillierten Kostenaufstellung vorzulegen. Zudem wird die Verwaltung aufgefordert, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, wie etwa die Initiierung eines Fördervereins.

Gegen diesen Katalog an Arbeitsaufträgen regte sich Widerspruch seitens der CDU. Dieser sei „Quatsch“, kritisierte Fraktionssprecher Heiko Tadge, es handele sich um „eine reine Maßnahme zur Verwaltungsbeschäftigung“. Die geforderten Daten seien den Gremien der Wirtschaftsbetriebe bereits bekannt. Beck entgegnete, es gehe vielmehr darum, umfassende Transparenz auch gegenüber den Ratsgremien und der Öffentlichkeit herzustellen. Gegen die Stimmen von CDU und WIR/FDP setzte die rot-grüne Mehrheit ihre Arbeitsaufträge an die Verwaltung durch. ssr

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