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Ticket am Telefon

Neue Konzepte zum Parksystem Ticket am Telefon

Parktickets sollen in Stadthagen möglicherweise zukünftig auch mit dem Mobiltelefon „gezogen“ werden können. Eine entsprechende Idee hat die Verwaltung jetzt Mitgliedern des Rates vorgestellt.

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Das Parken auf dem Schulgelände am Schlosspark gibt es möglicherweise bald nicht mehr zum Nulltarif.

Quelle: rg

Stadthagen. Das „Handyparken“-System – in anderen Kommunen ist es schon Realität. Etwa in Paderborn und Hannover. Man habe bereits informelle Gespräche mit dem dortigen Anbieter dieser Technik geführt, sagt Sebastian Hagedorn vom Fachbereich Bürgerdienste.

Das System funktioniert mit einer App für Smartphones. Nutzer müssen sich bei dem Anbieter registrieren, Autokennzeichen, Kontaktdaten und die gewünschte Abrechnungsmethode angeben – zum Beispiel Lastschriftverfahren über den Internetbezahldienst Paypal. Autofahrer melden dann ihre voraussichtliche Parkdauer über die App. Ist die Besorgung in der Stadt schneller als geplant erledigt, kann er dies ebenfalls über die App mitteilen. Abgerechnet wird im Minutentakt.

Allerdings wird für den Service ein kleiner Aufschlag fällig: Für jeden Parkvorgang muss eine Zusatzgebühr an den App-Anbieter entrichtet werden. Diese beträgt beispielsweise in Paderborn nach Recherchen der SN jeweils sechs Cent. Die Politessen können durch die Online-Eingabe des Autokennzeichens an Ort und Stelle überprüfen, ob der Autobesitzer ein gültiges „Ticket“ hat. Die konventionellen Parkscheinautomaten bleiben parallel für den klassischen Parkschein erhalten.

Ob die neue Methode in Stadthagen tatsächlich eingeführt wird, muss die Politik entscheiden. Danach könnte die Technik innerhalb von drei bis vier Monaten eingeführt werden, sagt Hagedorn. „Brötchentaste

Ein kostenloses Kurzparkticket durch die soll am Viehmarkt eingeführt werden. Einen Nutzen davon hätten vor allem Eltern, die ihre Kinder von der nahen Grundschule abholen wollen. Auch für schnelle Bankgeschäfte bei den benachbarten Geldinstituten reichen die 20 Minuten kostenfreien Parkens. Ohne Hürden ist die Einführung der „Brötchentaste“ nicht. Einige Stellplätze sind in privater Hand, die Eigentümer werden an den Gebühren beteiligt. Im Januar soll verhandelt werden. Dabei werden die erwarteten Verluste für Stadt und Privatleute durch die kostenlosen Kurzparktickets eine gewichtige Rolle spielen. Das letzte Wort hat auch hier der Rat.

„Brötchentasten“ auf kommunalen Flächen gibt es bereits in der Tiefgarage am Hundemarkt sowie an der Post. weiterer kostenpflichtiger Parkplatz

Ein soll auf dem Schulhof am Schlosspark entstehen. Die Fläche wird außerhalb der Schulzeiten schon jetzt von vielen Autofahrern gern genutzt – bislang gebührenfrei. Die Stadt erwägt, dort Parkboxen zu markieren und Parkscheinautomaten aufzustellen. Angedacht ist das kostenpflichtige Parken vorerst nur an Sonnabenden.

Um dies umzusetzen, muss sich die Stadt noch mit dem Landkreis und der Schule besprechen. Der Pausenhof gehört dem Kreis. kostenfreies Parken

Aber auch könnte es künftig in Stadthagen geben – und zwar, um an „umsatzschwachen Tagen“ Kunden in die Stadt zu locken. Etwa an Mittwochnachmittagen. Allerdings müsse sich dafür auch mit privaten Parkplatzbesitzern abgestimmt werden. Auch hier spielen die zu erwartenden Einnahmeverluste eine Rolle.

 Bei einem Runden Tisch sollen Anfang 2015 alle Vorschläge beraten werden.

Von Oliver Nowak

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