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„Timme-Villa“: In kleinen Schritten voran

Stadthagen / Senioren-Pflege-WG „Timme-Villa“: In kleinen Schritten voran

Schritt für Schritt voran gehen die baurechtlichen Planungen für den angestrebten Umbau der so genannten „Timme-Villa“ am Ostwall. Der Planungs- und Bauausschuss des Rates hat während seiner jüngsten Sitzung einmütig einen entsprechenden Satzungsbeschluss empfohlen.

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Schritt für Schritt voran gehen die baurechtlichen Planungen für den angestrebten Umbau der so genannten „Timme-Villa“ am Ostwall. Der Planungs- und Bauausschuss des Rates hat während seiner jüngsten Sitzung einmütig einen entsprechenden Satzungsbeschluss empfohlen.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Stimmt der Rat diesem zu, wäre der Weg für die Einrichtung einer angestrebten Senioren-Pflege-WG mit ambulanter Betreuung in dem stadtbildprägenden Traditionsgebäude frei. In den dafür erforderlichen Umbau investieren möchte die Rintelner „Steding Bauunternehmen GmbH“, seit sieben Jahren Eigentümerin der schon ein Jahrzehnt lang leer stehenden Villa. Die Baufirma beabsichtigt freilich nicht, die Pflege-WG selber zu betreiben, sondern dies einem fachlich qualifizierten Nutzer zu überlassen. In dem Gebäude sollen zwölf Pflegeplätze untergebracht werden.

Wie Stadtplaner Matthäus Schmitt mitteilte, werden am Äußeren des denkmalgeschützten Hauses so gut wie keine Veränderungen nötig sein. Bis vor Kurzem habe noch die Installation einer Außentreppe gedroht, was die Ansicht des Gebäudes verschandelt hätte. Es habe sich aber herausgestellt, dass statt dessen der Einbau eines Fahrstuhls vom Keller bis zum Dachgeschoss ohne Auswirkungen auf die Außenansicht der Villa möglich ist. Das Dach wird durch zwei Gauben ergänzt, was aber stilecht sei.

Die Fassade als solche bleibe komplett unverändert. Das gelte auch für die historische Gartenanlage ian der Vornhäger Straße. Selbst die alte Holztreppe im Innern könne erhalten bleiben, weil dafür geeignete Brandschutzmaßnahmen gefunden worden seien, berichtete der Stadtplaner.

Auch für den hinteren Bereich der historischen Anlage ist ein Kompromiss gefunden worden, der auf Zustimmung der Baupolitiker stieß. Die ehemalige Remise, die der Investor zunächst hatte abreißen wollen, soll nun eine Tagespflegeeinrichtung werden.
Um diese betreiben zu könen, wird auf südlicher Seite ein flacher Anbau benötigt. In längeren Verhandlungen zwischen Bauamt und Investor ist nach Darstellung Schmitts eine architektonische Lösung gefunden worden, die dem baulichen Ensemble dieses Teils des Ostwalls möglichst gut gerecht wird. Dazu diene beispielsweise viel Glas und eine extrem leichte Dachkonstruktion.
Das Ganze werde zusammen mit der ditrekt südlich gelegenen großen, geschwungenen Senioren-Wohnanlage gut harmonieren.

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