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Traum vom „Rottmeister“ ist geplatzt

Stadthagen / Schützenfest Traum vom „Rottmeister“ ist geplatzt

Ernst-Friedrich (68) und Marco (35) Hegerhorst aus Stadthagen sind sauer. Während andere die Tage bis zum nächsten Schützenfest zählen, ist Vater und Sohn die Freude am Schaumburger Volksfest vergangen. Der Grund dafür: Der Name des 35-Jährigen sei hinterlistig von der Rottmeisterliste 2012 gestrichen worden, erzählten die beiden.

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Marco und Ernst-Friedrich Hegerhorst haben keine Lust mehr auf das Schützenfest. © kil

Stadthagen (kil). Marco Hegerhorst ist seit 20 Jahren im Bernhardiner-Rott, sein Vater bereits seit 40 Jahren. Damit ist jetzt allerdings Schluss. „Die Freude am Schützenfest ist mir vergangen“, berichtete der 35-Jährige. Vor fünf Jahren habe er sich in die Liste für den Rottmeister 2012 eingetragen. „So läuft das normalerweise“, erklärte er. Wer Rottmeister werden möchte, trage sich einfach ein.

Seitdem habe er monatlich Geld für das Fest gespart – bis zum Februar dieses Jahres. Während einer Versammlung des Rotts sei die Rottmeisterliste erneut durch die Reihen gewandert. Hegerhorsts Name sei verschwunden gewesen.

Als Begründung habe ihm jemand aus dem Vorstand gesagt, dass die helfenden Frauen nicht mitmachen würden, wenn der 35-Jährige Rottmeister sei. Außerdem sollen einige Rottbrüder ihm die Aufgabe des Rottmeisters nicht zugetraut haben, ärgerte sich Hegerhorst.

Dem neuen Rottmeister 2012 habe es später leidgetan. „Wenn er gewusst hätte, dass mein Name von der Liste gestrichen wurde, hätte er verzichtet“, so der 35-Jährige. Die Freude am Schützenfest ist Hegerhorst dennoch vergangen.

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