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Selbst einen Treffpunkt schaffen

Drei Standorte im Blick Selbst einen Treffpunkt schaffen

„Es sieht vielversprechend aus“, lautet das Fazit des Bürgermeisters. Oliver Theiß hat sich mit zwei Angehörigen der sogenannten Trinkerszene, die sich regelmäßig vor der St. -Martini-Kirche zusammenfindet, an der Herminenstraße getroffen. Hier soll ein Standort ausgeschaut werden für eine Art Clubhaus. In diesem könnten sich die Szenemitglieder treffen, anstatt sich am Markt aufzuhalten.

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In einem der Obdachlosenunterkünfte an der Herminenstraße könnte ein Clubraum entstehen. 

Quelle: sk

STADTHAGEN. Drei Standorte kommen laut Theiß am nördlichen Abschnitt der Herminenstraße kurz vor den Bahngleisen infrage. Ein Platz befinde sich im Wald, wo eine Art Gartenhäuschen errichtet werden könnte. Zwei weitere Treffpunktmöglichkeiten lägen in Gebäuden, einer wäre Teil der Obdachlosenunterkunft. Bei den Alternativen in den Gebäuden müsse aber noch mit den Eigentümern gesprochen werden.

Das Areal an der Herminenstraße ist von Szenemitgliedern vorgeschlagen worden (wir berichteten). Mit Dan Singh und Florian Klatt, die selbst zur Szene gehören und als Ansprechpartner für Bürger fungieren wollen, die sich von den Gelagen auf dem Markt und vor der Kirche gestört fühlen, hat Theiß die möglichen Standorte besichtigt.

Die Trinker, so Theiß, wollen sich selbst einen Aufenthaltsbereich schaffen, diesen in Eigenarbeit erstellen. Singh und Klatt hätten erklärt, dass große Teile ihrer Gruppierung dabei mitziehen würden. Diese umfasst etwa 20 bis 30 Leute.

„Es ist ein lebendiges System, das wir aufziehen“, erläuterte Theiß. Wie es sich tatsächlich entwickeln werde, müsse man abwarten. In den nächsten Wochen müsse überlegt werden, welcher Ort letztlich wirklich geeignet sei. Nach den Sommerferien folge ein nächstes Treffen mit Vertretern von Stadt und Polizei, Kirche, Wohnungslosenhilfe und Suchtberatung, in dem besprochen werden soll, wie es konkret weitergeht. sk

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