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Stadthagen Stadt Tropicana bietet Familienkarte an
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Tropicana bietet Familienkarte an
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00:16 24.06.2016
Sara Jakisch (von links), Oliver Theiß und Jens Schmücking rühren die Werbetrommel für die Familienjahreskarte. Quelle: mak
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Stadthagen

„Das hat man bei vielen Besuchen aber schnell wieder raus“, meint Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß, der die Idee für das Familienangebot hatte, das zunächst als Testphase laufen soll.

Die Eintrittspreise für das Tropicana an der Jahnstraße sind seit geraumer Zeit Streitthema, das weiß auch Theiß. Mit der Karte möchte er Familien entgegenkommen. „Das ist sozusagen unser Geschenk für die Stadthäger, die dem Bad seit Jahren die Treue halten und regelmäßig hier her kommen.“

Eine Karte für jedes Familienmitglied

Das besondere an dem System: Es gibt nicht nur eine Karte für die ganze Familie. Jedes Familienmitglied kann seine eigene Karte nutzen und auch mal alleine das Bad aufsuchen, erklärt Badbetriebsleiter Jens Schmücking. Und da kann grade in den Ferien einiges an Besuchen zusammenkommen, wie Theiß mit Blick auf die Kosten für die Flatrate betont.

Natürlich habe er mit den Wirtschaftsbetrieben darüber diskutiert, ob der Preis von mehr als 300 Euro die Leute nicht eher abschreckt, gibt der Bürgermeister zu. „Wir mussten jedoch einen Preis finden, der zum aktuellen Tarifgefüge passt. Ob das angenommen wird, muss sich zeigen.“

Auf Erfahrungswerte könne man nicht zurückgreifen, da das Tropicana mit diesem Angebot ein Alleinstellungsmerkmal in der Umgebung hat, fügt Schmücking hinzu. „Es gibt nur wenige Bäder in Deutschland, die so eine Karte anbieten und die sind wesentlich teuerer, da ist eine Fünf vorne.“

Testphase bis zum 31. Dezember

Der offizielle Verkaufsstart ist Freitag, 1. Juli. Erworben werden können die Karten im Zuge der Testphase bis zum 31. Dezember. „Ende 2017 können wir also bilanzieren“, kündigte Theiß an. Entwickelt sich das Angebot zu einem Kundenbindungsinstrument, könnte sich Schmücking durchaus vorstellen, die Karte zukünftig auch Nicht-Stadthägern anzubieten. mak

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