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Tuwat hat 2016 einiges vor

Frischer Wind Tuwat hat 2016 einiges vor

Was ist eigentlich mit dem sonst so aktiven Kultur- und Sportverein Tuwat in Stadthagen los? Seit dem Umzug in die Gerbergasse und den Renovierungen der Jugendräume ist es still geworden um die Jugendlichen.

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Stadthagen (vr). „Durch den Generationswechsel ist es bei uns etwas ruhiger geworden“, sagt Sarah Busche. Die stellvertretende Vorsitzende des Jugendvereins erklärt, dass sich dies 2016 wieder ändern werde. „Auf dem Weihnachtsmarkt hatten wir bereits einen Stand, an dem wir Kekse verkauft haben und wieder Präsenz zeigen wollten.“
Neben den Neuwahlen des Vorstandes, die im März stattfinden sollen, möchte der Verein mit seinem Konzept an die ansässigen Schulen herantreten, sich dort den Jugendlichen vorstellen und neue Mitglieder werben. „Durch Studium und Ausbildungen ziehen viele der Mitglieder weg, daher ist das Schulkonzept eine gute Sache für uns“, erklärt Tuwat-Mitglied Kristin Baumgarten.
Die 21-jährige Stadthägerin ist besonders auf die Treffen in der Olympia-Halle gespannt. Dort möchten die Mitglieder ab Februar mittwochs regelmäßig zusammenkommen, um gemeinsam sportlich aktiv zu sein – interessierte Gäste sind willkommen. „Eine Sportart ist nicht festgelegt, es ist alles möglich“, sagt Baumgarten. „Ich fahre selber gerne Longboard und würde mich freuen, hierfür eine eigene Sparte aufmachen zu können.“ Parcour sei im Moment ziemlich in und wäre für das Tuwat-Angebot ebenfalls denkbar, wie Busche ergänzt. Noch ist aber nichts festgelegt und der Verein freue sich auf weitere Vorschläge.
Um sich auszutauschen, beginnt auch wieder „Aktivo“, das Treffen für die Aktiven und neue Mitglieder. Dort werden Projekte und Konzepte erstellt. Anschließend geht es an den Kicker-Tisch. „Wir sind immer offen für Neues“, sagt Baumgarten und hält auch ein Kickerturnier für eine gute Idee.
Einen großen Erfolg verzeichnete der Jugendverein 2015 mit ihrer Aufführung des selbst erarbeiteten Theaterstückes Alice im Anderland. „Die Veranstaltung war sehr gut besucht, deshalb gibt es dieses Jahr wieder ein Theaterprojekt“, erklärt Busche. Angedacht ist auch ein Improvisationstheater als dauerhaftes Angebot. „Wir haben noch kein Konzept, das wird erst noch mit allen zusammen entwickelt und jeder darf seine Ideen einbringen.“ Ab Montag, 18. Januar, beginnt das regelmäßige Treffen.
Die 22-jährige Busche erläutert, dass jede Generation dem Verein eine neue Richtung gebe und andere Interessen und Ansichten mitbringe.
Auf Anfrage der SN, wie die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung läuft, ist die Reaktion der beiden Mitglieder durchweg positiv. „Wir stehen stark in Kooperation mit der Stadt und sind sehr zufrieden“, betont Busche. Baumgarten ergänzt: „Im letzten Jahr haben Gespräche im Zusammenhang mit einer Graffitiaktion stattgefunden, allerdings ist noch alles in der Planung.“

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