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Stadthagen Stadt Übel riechende Flüssigkeit löst Einsatz aus
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Übel riechende Flüssigkeit löst Einsatz aus
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00:38 27.09.2014
Quelle: pr.
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Stadthagen. Auslöser war eine zähflüssige, cremefarbene Flüssigkeit in Treppenhaus, Fluren und Fahrstuhl, die einen intensiven, „ekelerregenden Gestank“ verbreitete. Der Vorfall ereignete sich zwischen 20 und 23 Uhr, wie ein Polizeipressesprecher mitteilte.

Außer der Polizei war auch eine spezielle Umweltschutzeinheit des Landkreises Schaumburg, eine Abteilung der Kreisfeuerwehr, im Einsatz. Nach Angaben der Beamten nahm die Einheit direkt vor Ort erste Untersuchungen der übel riechenden Flüssigkeit vor.

Zur Erleichterung der Bewohner stellte die Umwelteinheit fest, dass keine Gesundheitsgefährdung durch die unbekannte Flüssigkeit besteht. Aus diesem Grund waren auch keine Evakurierung oder andere Rettungsmaßnahmen nötig. Auch der Tatbestand der Sachbeschädigung lag nach Ermessen der Beamten nicht vor. Demnach werden seitens der Polizei keine Ermittlungen gegen den oder die Verursacher vorgenommen.

Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand, wie die Polizei auf Anfrage bestätigte. Den Geruch der Jauche beschrieben die Beamten vor Ort als „ekeligen Faul- und Aasgeruch“. Die Umweltschutzspezialisten stellten zum Abschluss des Einsatzes weitere Proben der Flüssigkeit sicher. Die Feuerwehr und der Hausmeister des Gebäudes entfernten die Jauche schließlich.

Noch wissen die Beamten jedoch nicht, wie sie mit den Proben weiter vorgehen, denn: Da niemand der Bewohner zu Schaden gekommen ist, liegt nach Angaben des Polizeipressesprechers auch kein Strafbestand vor. Und: Die aufwendige Untersuchung der Jauche im Labor ist kostspielig.

Im Moment vermuten die Beamten, dass es sich bei diesem Vorfall durchaus um einen Dummen-Jungen-Streich handeln könnte – wenn auch mit extremen Ausmaßen für die Bewohner aufgrund des abscheulichen Gestanks.

Hinweise aus der Bevölkerung zum Vorfall nimmt die Polizeistation Stadthagen unter (0 57 21) 4  00  40 entgegen. mak

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