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Überraschungseffekt garantiert

"fisKuß" fordert Geschicklichkeit und Talent Überraschungseffekt garantiert

Hunderte, die freiwillig und gut gelaunt zum Finanzamt strömen, das hat Seltenheitswert. Aber nicht, wenn einmal im Jahr das Kulturzentrum Alte Polizei zum Fiskuß rund um das Stadthäger Schloss einlädt, dem Fest für alle Generationen und alle Kulturen.

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Spannendes für alte und junge Fiskußbesucher gibt es an allen Ecken und Enden des Schlossparks rund um das Finanzamt.

Quelle: bab

Stadthagen. Auch am Sonntag eroberten die Besucher wieder Scharen den Park rund um das Finanzamt. Angesteckt von den Kindern, die mutig jede Herausforderung annahmen und alles ausprobierten, konnten sich auch die Eltern nicht zurückhalten und gerieten sogar bei Kinderspielen in helle Begeisterung. „Das ist schon toll, dass Erwachsene so begeistert mitmachen“, sagte Anja Stahlhut, die mit dem Zirkusprojekt der IGS-Schaumburg „Tutti Paletti“ im Schlosspark dabei war. Manche versuchten vergeblich, einen Plastikteller auf der Stange zu balancieren, auch wenn Rudi Förster, der dies eindeutig beherrschte, allen gute Tipps gab.

Noch wackeliger wurde es auf der sogenannten Slack-Line. Dort hieß es, selbst zu balancieren. Die Seiltänzer durften sich aber vertrauensvoll an einem Helfer festhalten. „In der Mitte wackelt es am meisten“, warnte die 11-jährige Malin Meyer, die wie ihre 13-jährige Schwester Liane die Tour schon hinter sich hatte, während ihre Mutter Frauke Meyer noch vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzte. „Ich hab’s probiert, es geht nur mit Hilfe“, versichert Liane, denn ohne Vater Lars Meyer hätte auch ihre Mutter den Balanceakt nicht so souverän gemeistert.

Mit einer geheimnisvollen Installation und garantiertem Überraschungseffekt hat Gert Rudolph aus Mühlheim des Fiskuß bereichert. In seinem „Archiv des Weltensammlers“ verschwanden die Besucher mit dem Kopf unter bunten Hauben, deren Inneres mit allerlei Symbolhaftem ausgekleidet war. „Oh“ und „aha“ entfuhr es den Neugierigen, die sich unter die Kunststoffglocken begaben und diverse Details erkannten. „Ich war schon mal als Besucher hier“, sagt Rudolph, der meinte, das Weltensammler-Archiv würde gut zum Fiskuß passen. Seine Bewerbung hatte Erfolg und die Installation auch, wie an der Schlange der Wartenden abzulesen war.

Laut Veranstalter haben sich mehr als 30 Organisationen beteiligt, darunter Straßenkünstler, Tanzschulen und -gruppen, Musiker und jene, die für das kulinarische Wohl sorgten. Dazu gehörte unter anderen der Alevitische Kulturverein, dessen Speisen appetitanregenden Duft verströmten. Deshalb hieß es auch dort Schlange stehen.  bab

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