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Umbauten starten noch im Herbst

Amtsgericht Stadthagen Umbauten starten noch im Herbst

Die Umbau-Arbeiten im Amtsgericht Stadthagen, die eine Barrierefreiheit herstellen werden, sollen in Kürze beginnen. Wie Direktorin Regina Benz auf Anfrage mitteilt, soll es „mit den Bauarbeiten noch im Herbst losgehen“.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Dabei handelt es sich zunächst um vorbereitende Maßnahmen, die den Einbau eines Fahrstuhls voraussichtlich im kommenden Jahr ermöglichen sollen. Dieser wird direkt rechts vom Haupteingang an Stelle der heutigen Wachtmeisterei und anderer Büros eingerichtet.

Um Platz für die Wachtmeisterei und diese Büros zu schaffen, sind die bald startenden Umbauten im Sockelgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes vonnöten. Nach Angaben von Benz wird dort eine frühere Hausmeisterwohnung entsprechend umgebaut. Ferner sei im Sockelgeschoss der Einbau einer Unisex-Behindertentoilette vorgesehen.

Endphase des Planungsstadiums

Diese Umbauten befinden sich laut Benz derzeit „in der Endphase des Planungsstadiums“. Das heißt, die Ausschreibung der Aufträge stehe unmittelbar bevor. Diese vorbereitenden Umbauten im Sockelgeschoss verursachen Kosten in Höhe von 312000 Euro.

Es sei vorgesehen, so Benz weiter, dass der Einbau des Fahrstuhls und die damit im direkten Umfeld verbundenen Umbauten „sich direkt danach im kommenden Haushaltsjahr anschließen“. Ob die Arbeiten im nächsten Jahr bereits abgeschlossen werden können, darauf möchte sich Benz nicht festlegen. Welche Kosten dafür anfallen, kann die Direktorin noch nicht sagen.

Bei den Planungen wird das Amtsgericht nach Darstellung von Benz von den Behindertenbeiräten der Stadt und des Landkreises sowie von Vertretern des örtlichen Blinden- und Sehbehindertenverbandes unterstützt. Ziel des Amtsgerichtes sei es, so Benz, „Lösungen zu finden, die möglichst zweckdienlich und dennoch kostengünstig sind“.

"Geschickte Lösung"

„Ich finde das prima, dass es jetzt endlich losgeht“, kommentiert Matthias Gläser, Vorsitzender des Stadthäger Behindertenbeirats, den bevorstehenden Baubeginn. Es sei „eine architektonisch äußerst geschickte Lösung“ gefunden worden, findet er: „Es ist eine tolle Sache, dass so etwas in einem denkmalgeschützten Gebäude überhaupt geht.“ Gläser betont, er sei „begeistert über die Kooperationsbereitschaft der für das Amtsgericht Verantwortlichen“.

Das hiesige Amtsgericht ist vom Oberlandesgericht Celle nach den Worten von Benz „als ein Inklusionsgericht auserkoren worden“. Hier soll beispielhaft gezeigt werden, wie Gerichtsgebäude behindertengerecht gestaltet werden können. So seien schon zwei Verhandlungssäle akustisch verbessert worden, „zahlreiche weitere“ Maßnahmen stünden noch an. ssr

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