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Unfallopfer wird Unterschenkel amputiert

35-jähriger noch in Lebensgefahr Unfallopfer wird Unterschenkel amputiert

Ein lebensgefährlich verletztes Opfer hat ein schwerer Verkehrsunfall am Sonnabend gegen 16.45 Uhr auf der Kreuzung Jahnstraße/Schachtstraße gefordert. Dem 35-jährigen beteiligten Motorradfahrer aus Stadthagen musste der Unterschenkel amputiert werden.

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Symbolbild

Quelle: DPA

STADTHAGEN. Nach Auskunft eines Polizeisprechers war ein 68-jähriger Mann aus Minden mit seinem Auto auf der Jahnstraße stadteinwärts unterwegs und wollte nach links in die Schachtstraße einbiegen. Dabei hat er einen auf der Jahnstraße entgegenkommenden vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer übersehen.
Bei dem dadurch verursachten heftigen Aufprall wurden das Motorrad und dessen Fahrer, ein 35-jähriger Stadthäger, nach Aussage des Polizisten in hohem Bogen durch die Luft geschleudert. Das Motorrad blieb vor einem Baum an der Grundstücksgrenze des Wilhelm-Busch-Gymnasiums liegen. Der 35-Jährige wurde noch weitere zehn Meter geschleudert und blieb auf dem Bürgersteig liegen.
Nach Auskunft des Sprechers war es einem außerordentlich glücklichen Umstand zu verdanken, dass das Opfer nicht am Unfallort verblutete. Denn ein Unterschenkel des Mannes war nahezu abgetrennt. Eine Autofahrerin, die den Unfall beobachtet hatte, ist OP-Krankenschwester. Dieser sei es gelungen, das blutende Bein sehr schnell fachgerecht abzubinden.
Der ansprechbare Mann sei anschließend mit einem Rettungswagen ins Stadthäger Krankenhaus gefahren worden, teilte der Sprecher weiter mit. Hier sei sein Zustand stabilisiert worden. Danach sei er mit einem Hubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover transportiert worden.
Dort habe es am späten Sonnabend mehrere Operationen gegeben. Der Unterschenkel sei nicht zu retten gewesen, die Polizei ging gestern nach aktuellem Kenntnisstand aber davon aus, dass dies nicht für den Oberschenkel gilt.
Das Unfallopfer wurde nach den Operationen in ein künstliches Koma versetzt, das laut Polizeisprecher noch einige Tage anhalten soll. Die Polizei teilte gestern Nachmittag mit, es bestehe noch Lebensgefahr, allerdings keine akute mehr.
Der Sachschaden bei dem Unfall beläuft sich auf rund 25.000 Euro.  ssr

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