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„Unser Konzept klappt überall“

Bahnhof „Unser Konzept klappt überall“

Wann kommt wieder mehr Leben in den Stadthäger Bahnhof? Das fragen sich vor allem die regelmäßigen Pendler, die täglich durch das Gebäude laufen und sich dort länger aufhalten müssen. „Das kann noch eine Weile dauern“, antwortet Stefan Steinert, Geschäftsführer der Aedificia Stadthagen KG auf Anfrage der SN.

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Das Unternehmen Aedificia Stadthagen KG hat die Immobilie vor rund anderthalb Jahren gekauft.

Quelle: Archiv

STADTHAGEN. Das Unternehmen hatte die Immobile vor gut anderthalb Jahren gekauft. Ob es mittlerweile konkrete Interessenten gibt, die im Bahnhofsgebäude ein Geschäft eröffnen möchten, will Steinert derzeit noch nicht bekannt geben. „Wir werden erst etwas verkünden, wenn die Tinte trocken ist.“

 Er erklärte, dass es zahlreiche Gespräche mit Firmen – hauptsächlich aus dem Schaumburger Raum – gegeben habe. Einige davon seien sehr positiv verlaufen, andere Gesprächspartner hätten aber auch gleich gesagt, dass ein Engagement im Bahnhofsgebäude nicht infrage komme. „Wir werden jetzt die positiven Reaktionen sondieren und dann weitere Schritte einleiten“, sagt Steinert. Er sei sehr zuversichtlich, dass sich der Bahnhof in Stadthagen in naher Zukunft wieder mit Leben füllt. Dass dieser Prozess nicht von heute auf morgen erledigt sei, halte er nicht für außergewöhnlich. Er habe die Erfahrung gemacht, dass eine Vermarktung in allen Fällen zwischen einem und fünf Jahren dauere.

 Steinert betreut laut eigener Aussage insgesamt 32 Projekte dieser Art. Alle Bahnhöfe hätten eine ähnliche Größe wie in Stadthagen. Drei dieser Bahnhofsgebäude seien bereits wieder in Betrieb, zwei weitere folgen in diesem Jahr, so der Geschäftsführer. „Meine Erfahrung zeigt, dass unser Konzept überall klappt und wir werden uns das auch nicht madig machen lassen.“

 Er und seine Kollegen seien Experten in der Bahnhofsentwicklung. Die Immobilie in Stadthagen sei aus seiner Sicht nicht komplizierter in der Vermittlung als andere, es sei in der Vergangenheit einfach „sehr vernachlässigt“ worden. Er erkenne große Vorteile am Standort: „Das Gebäude ist wunderschön und befinde sich noch im Speckgürtel von Hannover.“

 Er lege Wert darauf, dass die Unternehmen, die in den Bahnhof ziehen, gestalterische Freiheiten haben. „Die Firmen wissen schließlich besser als ich, wie ihr Geschäft funktioniert“, meint Steinert. Bei den Mietpreisen wolle er sich an den ortsüblichen Mietzins halten. jemi

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