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Untersuchung der Bevölkerungsentwicklung und Infrastruktur

Entwicklung Untersuchung der Bevölkerungsentwicklung und Infrastruktur

Die Stadtverwaltung soll untersuchen, wie sich Infrastruktur und Bevölkerung in einzelnen Stadtquartieren entwickeln werden. Einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion hat der Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur am Montag als Beschlussempfehlung in den Verwaltungsausschuss verwiesen.

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Stadthagen (ber,ssr). „Die Stadt soll die Quartiere darauf untersuchen, wie viele Menschen dort leben, wie die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung dort sein wird und diese Daten dann mit dem Gebäudekataster abgleichen“, erklärte Gunter Feuerbach (CDU) den Antrag. „Dann können wir sehen, wo großer Veränderungsdruck auf uns zu kommt.“
Beispiel: Wird die Bevölkerung eines Stadtgebietes immer älter, weil es an Kindern fehlt, könnte es Sinn machen, statt in den Ausbau eines Spielplatzes in einen Trimm-Dich-Pfad für Senioren zu investieren.
Nach Angaben von Matthäus Schmidt vom Bauamt liegen die Daten zur Altersstruktur und voraussichtlichen Bevölkerungsentwicklung in Form der statistischen Erhebung „Zensus 2011“ bereits vor. Erkenntnisse über die Infrastruktur habe die Stadt aus dem Programm „Umbau statt Zuwachs“, in dessen Rahmen ein Baulücken- und Leerstandskataster erstellt worden sei. Die verschiedenen Datenmengen miteinander zu verknüpfen sei dagegen nicht so einfach. Schmidt: „Es gibt technische Schwierigkeiten, die erst noch überwunden werden müssen.“
Ein Problem: Die Zensus-Daten beziehen sich auf die komplette Kernstadt und die Ortsteile. Zur genaueren Betrachtung einzelner Stadtquartiere müsste die Verwaltung dem Landesamt für Statistik mitteilen, welche Straßen und Hausnummer zu dem zu untersuchenden Quartier gehören.
Den Anfang sollen die Weststadt, das Villenviertel und der Ortsteil Wendthagen machen. Dementsprechend positiv wurde der Vorschlag vom Ortsrat Wendthagen in seiner jüngsten Sitzung zur Kenntnis genommen. Alle Fraktionen zeigten sich erfreut, dass Wendthagen einer der zu untersuchenden Teile Stadthagens sein wird.
Carola Sünderkamp (SPD) sagte ihre Fraktion sehe darin „eine große Chance, neue Erkenntnisse über Wendthagen zu gewinnen“. Es werde spannend sein zu sehen, wie sich Entwicklungen in diesem Ortsteil von denen etwa in der Weststadt unterscheiden. Aufgrund der gewonnenen Daten könnten dann Fragen beantwortet werden wie etwa die nach den Einzugsbereichen für die Grundschulen.

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