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Verbreiterung finden viele unnötig

Bürger-Info zum Streitthema Ahornallee Verbreiterung finden viele unnötig

Auf ausgesprochen starkes Interesse ist die Informationsveranstaltung der Stadt zum Konfliktthema Ahornallee gestoßen. „Sehr erfreut“ äußerte sich Bürgermeister Oliver Theiß darüber, dass rund 100 Teilnehmer am Dienstagabend den Weg ins Rathaus gefunden hatten.

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Gerd Hasse ist einer von zahlreichen Teilnehmern, die bei der Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Ahornallee das Wort ergreifen.

Quelle: rg

Stadthagen . „Wir wollen Bürgerveranstaltungen in Zukunft als politische Kultur pflegen“, kündigte er an. „Es geht darum, dass hier wahrzunehmende Stimmungen und Meinungen in den politischen Entscheidungsprozess einfließen können.“ In zurückhaltender, souveräner Art moderierte der parteilose Verwaltungschef die erste Veranstaltung dieser Art in seiner noch jungen Amtszeit. Der Abend verlief ruhig und sachlich.

Einleitend stellte Bauamtsleiter Gerd Hegemann die insgesamt acht in der Diskussion befindlichen Ausbau-Varianten (wir berichteten) vor. In der anschließenden Debatte hatten viele Redebeiträge den Tenor, eine Verbreiterung der Ahorn-Allee und auch andere Ausbaulösungen seien gar nicht nötig.
Würden die Lastwagenfahrer das vorgeschriebene Tempo 30 einhalten, sagte etwa Reimund Kaczorowski, wäre ein Begegnungsverkehr auf der Allee problemlos möglich und eine bauliche Veränderung gar nicht erforderlich. Andere Diskussionsteilnehmer stimmten dem unter Beifall zu. Ratsfrau Gundi Donjes schlug daraufhin vor, durch die Installation von Blitzern für eine effektive Kontrolle der Geschwindigkeitsbegrenzung zu sorgen.

Franz Schnitker machte den Vorschlag, das südliche Ende der Ahornallee mit der Südspitze des Betriebsgeländes der Asphalt-Firma Ahrens zu verbinden. Dann hätte die Firma eine Anbindung an die B 65, ohne die Ahornallee nutzen zu müssen. Diese könne für Lastwagen dann gesperrt werden und so bleiben, wie sie ist. Bei der vorgeschlagenen Verbindung würde es sich um eine langgezogene Grundstückszufahrt handeln, hieß es seitens der Verwaltung. Diese müsste die Firma freiwillig selbst bauen. Das sei aber nur schwer vorstellbar.

Würde die Firma Ahrens ihre Lastwagen auf dem Firmengelände anders leiten, speziell in Hinblick auf die Haldenzufahrt, wäre eine enorme Entlastung der Ahornallee möglich, sagte Eva Burdorf. Sie forderte die Verwaltung auf, mit Ahrens darüber in Verhandlungen zu treten. Theiß kündigte an, die Firma bald besuchen zu wollen.

Auch Unmut machte sich in der Versammlung breit. So nannte es Jürgen Burdorf „skandalös“, dass „Hunderttausende von Euro für die Lösung eines Problems ausgegeben werden sollen, das ausschließlich von der Firma Ahrens verursacht wird“. Alfred Reckmann erinnerte daran, dass im Vorfeld der Ansiedlung der Firma Ahrens von der Verwaltung gesagt worden sei, die vorhandenen Straßen könnten den zusätzlichen Verkehr problemlos aufnehmen und fragte, „ob damals mit gezinkten Karten gespielt worden ist“.

Abschließend kündigte Theiß an, die Verwaltung werde schon bald einen Lösungsvorschlag für die Problematik vorlegen.

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