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Vereine und Politik an einem Tisch

Förderung für Jugendarbeit Vereine und Politik an einem Tisch

Bereits 2012 lautete eine Schlagzeile in den Schaumburger Nachrichten „Es gibt Geld – und kaum einer ruft es ab“. Dabei ging es um den städtischen Fördertopf, mit dem Vereine für ihre Jugendarbeit unterstützt werden sollen. Zumindest in der Theorie.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Stadthagen. Weil in der Vergangenheit immer nur ein Teil der insgesamt zur Verfügung stehenden Summe, in diesem Jahr 5580 Euro, abgerufen worden ist, möchte sich die Politik noch im Mai mit Vereinsvertretern zusammensetzen, um die Hintergründe zu erfragen – und neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies ist in der letzten Sitzung des zuständigen Sozial- und Sportausschusses vorgeschlagen worden. „Die Verwaltung wird in Abstimmung mit dem Vorsitzenden Thomas Pawlik die Vereine und politischen Vertreter zu einem Termin am 18. Mai einladen, um über die Weiterentwicklung dieser Förderung zu diskutieren.“

Eigentlich hatte das Treffen erst nach den Sommerferien stattfinden sollen, aber Heiko Tadge (CDU) hatte darauf gedrängt, die Prioritäten zu überdenken, „damit die Vereine die Fördergelder schnell abrufen können“.

Förderung soll projektbezogen sein

Das Problem liegt laut Iris Freimann, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste, in der Unsicherheit der Vereine, was förderungswürdig ist und was nicht. So hat der Ausschuss 2012, nachdem nur 1400 Euro aus dem Fördertopf geflossen waren, auch 900 Euro für eine Freizeitmaßnahme bewilligt. Dabei ist diese gar nicht Zweck der Förderung, da Freizeitfahrten zum normalen Vereinsgeschehen gehören. Dies sollte in diesem Fall eine Ausnahme bleiben. Denn eigentlich sollte das Geld – so der politische Wunsch – projektbezogen bewilligt werden.

Aber die Problematik ist klar, weiß auch Freimann: „Wir brauchen feste Kriterien, damit die Vereine einschätzen können, ob sich ein Antrag bei der Stadtjugendpflege lohnt und um transparent zu sein.“ Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel sei es für die Vereine unglaublich wichtig, in ihre Nachwuchsarbeit zu investieren. „Aus diesem Grund müssen wir überlegen, ob wir ein anderes Förderungsinstrument benötigen, um den Vereinen besser gerecht zu werden – und das so schnell wie möglich, damit das Geld noch in diesem Jahr investiert werden kann.“ col

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