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Stadthagen Stadt Verkehrsführung im Fokus
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Verkehrsführung im Fokus
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00:17 02.11.2013
Debattieren über Herausforderungen für die Tourismusförderung in Stadthagen: Hotelier Frank Döppner (von links), die regionalen Tourismusmanager Olaf Boegner und Petra Wegener sowie Bürgermeister Bernd Hellmann. Quelle: rg
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Stadthagen. „Wie finde ich als Fremder in die Stadt hinein? Das ist in Stadthagen nicht ganz einfach. Da ist Luft nach oben.“ Diese deutlichen Worte fand Petra Wegener. Die Geschäftsführerin des Vereins Weserbergland Tourismus forderte „eine klare Ausschilderung zur Altstadt“. Gebraucht würden nicht „ Parkplätze P 1, P 2, P 3 und so weiter, sondern ein einziger ,Parkplatz Altstadt‘– und zwar gut ausgeschildert und leicht zu erreichen“. Daran werde gearbeitet, versprach Bürgermeister Bernd Hellmann.

Holger Schulz, Vorsitzender des Stadtmarketing Stadthagen, warf ein, dass er schon lange über Hinweisschilder hinaus für eine Verbesserung der Verkehrsführung mit Blick auf das Netz von (Einbahn)straßen kämpfe. „Ich verliere das nicht aus den Augen, das verspreche ich“, anwortete Hellmann, ohne konkreter zu werden.

Die Reinser Künstlerin Karin Bukowski brachte die Frage auf, warum Wilhelm Busch in Stadthagen nicht stärker touristisch vermarktet werde. „Warum gibt es hier zum Beispiel keinen Max-und-Moritz-Erlebnispfad für Kinder?“, stellte sie in den Raum. Daraufhin verriet Olaf Boegner, unter Verantwortlichen werde „das Angebot eines Max-und-Moritz-Musicals angedacht“. Der Leiter des Schaumburger Land Tourismusmarketing fügte freilich hinzu: „Allerdings stellt sich noch die große Frage der Finanzierung.“ Derzeit sei eine Palette von Angeboten für das „Max-und-Moritz-Jahr“  2015 – dann werden die beiden Spitzbuben 150 Jahre alt – in Vorbereitung. „Was sich davon als Erfolg erweist, soll weiter entwickelt werden.“

Dass derartige touristische Projekte nicht von einer Stadt allein, sondern nur in Partnerschaft mit Nachbarn gewuppt werden können, machten Wegener und Boegner überdeutlich. „Die Konkurrenz liegt nicht in der eigenen Region, sondern in anderen Gegenden der Mittelgebirge“, so Wegener.

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