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Verkürzte Öffnungszeiten im Mausoleum

Renaissance-Verein: Grund ist Mindestlohn Verkürzte Öffnungszeiten im Mausoleum

Die Öffnungszeiten für das Mausoleum hinter der Martini-Kirche werden verkürzt. Das ist während der Jahresversammlung des Vereins Renaissance Stadthagen mitgeteilt worden. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Verein den Mitarbeitern am Info-Tresen Mindestlohn zahlen muss.

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Vorsitzender Harald Weidenmüller (von rechts) mit seinen Vorstandskollegen Edith Seddig, Joachim Behrens und Klaus Pönnighaus. 

Quelle: ssr

Stadthagen. Statt bisher fünf Euro pro Stunde sind nun 8,50 Euro fällig. Die gestiegenen Personalkosten könne der Verein nur durch weniger Arbeitszeit für die Mitarbeiter und damit verkürzte Öffnungszeiten ausgleichen, berichtete Vorsitzender Harald Weidenmüller.

Im Sommer war das Mausoleum bisher an den meisten Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Künftig gibt es ganzjährig eine Öffnungszeit von lediglich 13 bis 17 Uhr (sonnabends 10-14 Uhr, montags geschlossen). Die Verkürzung sei „vertretbar“, argumentierte Weidenmüller vor den rund 25 anwesenden Vereinsmitgliedern.

Die fälligen Vorstandswahlen waren eine Sache uneingeschränkter Einstimmigkeit. So wurde Weidenmüller für drei weitere Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt, dasselbe galt für seinen Stellvertreter Klaus Pönnighaus, Geschäftsführerin Edith Seddig und Kassierer Joachim Behrens. Auch die sechs Beisitzer Hans-Heinrich Hahne, Udo Jobst, Roswitha Rehrmann, Johannes Wilkening-Ruhe, Ulrich Soergel und Gerd Hegemann erhielten einmütige Voten.

Im laufenden Jahr konzentriert sich der Verein den Ausführungen Weidenmüllers nach auf die Renaissance-Musik. So wird es am 14. Juni ein Konzert für Laute und Cembalo im Mausoleum geben, am 11. Oktober gastiert das Rosenmüller-Ensemble in der Martini-Kirche mit Musik von Michael Praetorius und Heinrich Schütz.

Künftig enger kooperieren, etwa mit gemeinsamen Veranstaltungen, will der Verein laut Weidenmüller mit dem hiesigen Kultur-Verein und dem Heimatverein.

ssr

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