Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Verstärkung für die Suchtberatung

Stadthagen Verstärkung für die Suchtberatung

Das Team der Jugend- und Drogenberatung des Diakonischen Werks Schaumburg-Lippe hat Verstärkung bekommen. Die Sozialtherapeutin Sabine Kowalewski unterstützt nunmehr die Arbeit bei der Jugend-, Mädchen- und Angehörigenberatung im Bereich illegaler Drogen- und exzessiver Medienkonsum.

Voriger Artikel
15 Jahre Kinder- und Jugendtelefon
Nächster Artikel
Stadt soll mehr für Gewerbeansiedlung tun

Sabine Kowalewski

Stadthagen. Kowalewski kann einer Pressemitteilung des Diakonischen Werks zufolge auf viele Jahre Erfahrung in der Suchtberatung zurückgreifen. Als systemisch-integrative Sozialtherapeutin sei ihr das Aufdecken von vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen der Menschen in schwierigen Lebenslagen besonders wichtig, heißt es darin.

„Oft erinnern die Klienten sich in Krisen nicht mehr daran, dass sie in ihrem Leben schon viele Problemsituationen bewältigt haben“, betont Kowalewski. Der Konsum von Drogen sei oft ein verzweifelter Versuch, die Gefühle von Hilflosigkeit oder Minderwertigkeit nicht ertragen zu müssen. Allerdings spitze sich die Situation aufgrund von zunehmender Abhängigkeitsproblematik und Beschaffungskriminalität meist zu. „Ich habe großen Respekt vor den Lebens- und Beziehungserfahrungen der Menschen, die in die Beratungsstelle kommen, aber ich bin auch überzeugt davon, dass jeder den eigenen Schlüssel zu kleinen und großen Veränderungen hat“, sagt Kowalewski.

Wenn sich jemand in der Familie oder im Freundeskreis verändere, habe dies eine bedeutsame Auswirkung auf alle Anderen. Dies sei insbesondere für Angehörige von Suchtkranken wichtig, „denn auch diese könnten einen positiven Anstoß geben, indem sie in einer Angehörigenberatung neue und hilfreiche Handlungsmöglichkeiten erarbeiten“.

Die Jugend- und Drogenberatung des Diakonischen Werkes bietet Beratungs- und Informationsgespräche für Jugendliche, Erwachsene, Paare und Familien zu illegalem Drogen- und exzessivem Medienkonsum an.

Zudem sind eine Therapievorbereitung sowie die Vermittlung in Entgiftung und Therapie, ambulante Rehabilitation, Weiterbehandlung und Substitutionsbegleitung möglich. Die Gespräche sind kostenlos und auf Wunsch anonym. Es herrscht Schweigepflicht.

Während der Sprechzeiten sind die Mitarbeiter telefonisch unter (05721) 993020 erreichbar. Dienstags findet in der Beratungsstelle an der Bahnhofstraße 16 in Stadthagen von 14 bis 18 Uhr eine offene Sprechstunde statt. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.diakonie-schaumburg-lippe.de. ssr

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg