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Vertrag zwischen Stadt und Nabu kurz vor Unterzeichnung

Tierhotel im Trafohaus Vertrag zwischen Stadt und Nabu kurz vor Unterzeichnung

Nach zwischenzeitlichen Unstimmigkeiten in der Stadthäger Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) soll es nun so weit sein: Aus der ehemaligen Trafostation am Westwall wird ein Tierhotel für Vögel, Eulen und Fledermäuse.

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Aus dem ehemaligen Trafohaus am Westwall soll ein Tierhotel für Vögel, Eulen und Fledermäuse werden.

Quelle: rg

Stadthagen. Die Vorlage eines entsprechenden Vertrages zwischen der Stadt und der Ortsgruppe liegt nach Angaben von Bettina Burger, Pressesprecherin der Stadt, schon lange vor. Lediglich die Probleme in der Gruppe unter der Leitung von Klaus Geweke hätten diesen Schritt verschoben.
Demnach habe Geweke selbst darum gebeten, dass die Unterzeichnung des Vertrages erst mal vertagt würde. Doch nun soll alles wieder in Ordnung sein beim Nabu-Stadthagen: „Am 16. Februar rief Herr Geweke bei uns an und informierte uns, dass der Verein nun bereit sei, den Vertrag zu unterzeichnen“, sagt Burger. Die Verwaltung bat Geweke daraufhin um eine schriftliche Bestätigung. „Auf diese warten wir noch, dann kann es losgehen.“
Die Ortsgruppe steht nach Angaben ihres Chefs bereits in den Startlöchern. „Ich warte darauf, dass wir die ehemalige Trafostation übernehmen können.“ An dem ehemaligen Transformatorenhaus möchte der Nabu Rückzugsmöglichkeiten für Vögel bieten, die an oder in Gebäuden nisten. „Wir wollen Mehlschwalben, Bachschnäpper, Mauersegler, Bachstelzen und Turmfalken Brutgelegenheiten bieten“, sagt Geweke. Die entsprechenden Nisthilfen seien bereits fertig, „sie müssen nur noch angebracht werden“. Im Inneren des alten Gemäuers sollen Quartiere für Schleiereulen und Fledermäuse entstehen.
Da sich der Turm in der Nähe zu einem Kinderspielplatz und der Grundschule Am Stadtturm befindet, gebe es die Chance, Jungen und Mädchen die Natur näher zu bringen, führt der Stadthäger Nabu-Chef weiter aus. „Denkbar ist auch, dass die Trafostation in das Nachmittagsangebot der Schule einbezogen wird“, so Geweke.
Grundsätzlich sei das Projekt auf Langfristigkeit angelegt. „Es wird bis zur Ansiedlung der Tiere mehrere Jahre dauern“, ist er sich sicher. „Die dort zu schaffenden Nistmöglichkeiten sind sehr wichtig, weil es in den modernen Häusern für die Vogelarten wie etwa die Schleiereule und die Fledermäuse keine Unterschlupfmöglichkeiten mehr gibt.“  mak, bes

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