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Verwaltung startet Bürgerbeteiligung

Für Neuordnung des Areals Vornhäger-/Lauenhäger Straße Verwaltung startet Bürgerbeteiligung

Der Startschuss soll im Februar fallen: Dann wird die Verwaltung die erste Planung für die Neugestaltung des Areals Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße vorlegen.

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In dieses Areal im Bereich Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße soll bald Bewegung kommen. 

Quelle: rg

Stadthagen. .  Gleichzeitig wird eine frühzeitige Bürgerbeteiligung in Gang gebracht. Das hat Bauamtsleiter Gerd Hegemann jetzt auf SN-Anfrage mitgeteilt.
„Da kommen wir so richtig in Fahrt“, freut sich der Bauamtschef. Und kündigt an: „Wir wollen mit den Planungen ein paar Pflöcke einschlagen.“ Wie berichtet, schwebt der Verwaltung entlang der beiden Hauptstraßen ein zwei- bis dreigeschossiger Wohnungsbau, eventuell mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss, vor. Im rückwärtigen Bereich des Areals sind nach diesem Konzept zusätzliche Einfamilienhäuser vorgesehen.
Mit der Einleitung der Bürgerbeteiligung zielt die Verwaltung auf Stellungnahmen von Betroffenen binnen einer Frist von vier Wochen ab. „Dann haben wir von den Beteiligten den aktuellen Stand ihrer Vorstellungen und einen Zwischenstand für unsere Planungen“, sagt Hegemann. Auf dieser Grundlage könne dann in verbindlicherer Form weitergearbeitet werden.
Derzeit laufen nach Auskunft des Bauamtsleiters intensive Gespräche sowohl mit den Grundstückseigentümern als auch mit potenziellen Investoren, um Nutzungsmöglichkeiten zu vereinbaren. Da es sich dabei um eine überschaubare Zahl von Eigentümern handele, „kann ich mir gut vorstellen, dass wir relativ bald zu Ergebnissen kommen“.
Als sehr hilfreich werde sich erweisen, dass das Areal in das Förderprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen worden ist, führt Hegemann aus. Rund zwei Millionen Euro an Fördergeld stehen damit für die Sanierung dieses Gebiets zur Verfügung. Damit könne zum Beispiel der Abriss von Altbauten finanziert werden, die einer Neuordnung im Wege stehen. So könnten Projekte für potenzielle Investoren wirtschaftlicher werden. Bezuschusst werden kann auch der Bau einer Erschließungsstraße im rückwärtigen Bereich. „Das wäre sonst für einige Anlieger sehr teuer geworden“, erklärt Hegemann.
Fertig sind nach Darstellung des Bauamtsleiters auch zwei Planungsvarianten für einen Kreisel an der Einmündung der Lauenhäger- in die Vornhäger Straße. Auch diese werden in das Beteiligungsverfahren eingebracht. Im Zuge eines Kreiselbaus müsste die ehemalige Moschee an der Ecke der beiden Straßen abgerissen werden. Deren marodes Erscheinungsbild war Ende vergangenen Jahres auf Initiative der Ratsgruppe WIR/FDP Thema im Bauausschuss gewesen (wir berichteten). Eine dabei ins Spiel gebrachte „Pinselsanierung“ des Gebäudes lohnt sich nach Überzeugung von Hegemann nicht mehr, da er auf die Einrichtung des Kreisels „in den kommenden ein bis zwei Jahren“ setzt.

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